
Veröffentlicht am: 22. Februar 2026 Seit Veröffentlichung 2 mal aktualisiert
- 🥇 Private Internet Access : Gewinner in den Kategorien Geschwindigkeit, Umgehung von Zensurbarrieren sowie Tarife und Preise. PIA ist um einiges schneller, funktioniert auch in Ländern mit Interneteinschränkungen, ist kostengünstiger und unterstützt unbegrenzt viele gleichzeitige Verbindungen.
Private Internet Access (PIA) und NordVPN sind zwei der besten VPNs auf dem Markt. Beide bieten robuste Sicherheits- und Datenschutzfunktionen und sehr hohe Geschwindigkeiten. Außerdem funktionieren sie mit beliebten Streaming-Plattformen wie Netflix und verfügen über intuitive Apps, die mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel sind.
Beide VPNs bieten wichtige VPN-Sicherheitsfunktionen, wie 256-Bit-AES-Verschlüsselung, einen Kill-Switch und eine „No Logs”-Richtlinie (die auch unabhängig geprüft wurde).
Darüber hinaus bieten sowohl PIA als auch NordVPN folgende Features:
- Vollständigen Schutz vor Datenlecks.
- „RAM only”-Server.
- Perfect Forward Secrecy.
- Verschleierung.
- Blockierung von Werbung und Malware.
- Tor-Support (The Onion Router).
- Split-Tunneling.
- SOCKS5-Proxy-Unterstützung.
- Smart-DNS.
Es gibt aber auch ein paar Unterschiede zwischen den beiden VPNs. PIA betreibt Server in 90 Ländern (die Server sind zudem allesamt sehr schnell), funktioniert auch in Ländern mit Internet-Einschränkungen, ist sehr günstig und gestattet unbegrenzt viele Verbindungen. NordVPN hingegen betreibt Server in 137 Ländern, wobei auf weit entfernten Servern die Geschwindigkeiten geringer ausfallen. Zudem funktioniert es nicht in Ländern wie China und gestattet nur 10 gleichzeitig verbundene Geräte.
Wir haben NordVPN und PIA anhand vieler Kriterien verglichen, darunter Sicherheitsfunktionen, Zusatzfunktionen, Datenschutz, Server, Geschwindigkeiten, Streaming, Torrent-Filesharing, Gaming, Benutzerfreundlichkeit, Tarife, Preise, Kundenservice und ihre Fähigkeit, Internet-Firewalls und -Beschränkungen zu umgehen.
Nach wochenlangen Tests haben wir einen Gewinner ermittelt: Private Internet Access ist besser als NordVPN. Du solltest aber den gesamten Vergleichsartikel zu lesen, um zu entscheiden, welches VPN für deine persönlichen Anforderungen besser geeignet ist. Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
PRIVATE INTERNET ACCESS AUSPROBIEREN
Private Internet Access vs. NordVPN: Schnellüberblick
*Wir haben die Sprachunterstützung unter Windows, Android, macOS und iOS getestet.
** Die macOS-App von PIA ist nur auf Englisch verfügbar.
Sicherheit: Beide VPNs bieten starke Sicherheitsfunktionen
Sowohl NordVPN als auch PIA haben die wichtigsten Sicherheitsfunktionen mit an Bord, wie zum Beispiel:
- 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Deine Daten sind dank dieser Verschlüsselungsstufe, die auch beim Militär verwendet wird, komplett unlesbar.
- „No Logs”-Richtlinie. Stellt sicher, dass der VPN-Anbieter deine IP-Adresse (die deinen Standort verrät) und deinen Datenverkehr nicht protokolliert.
- Kill-Switch. Deaktiviert den gesamten Internetzugang, wenn die VPN-Verbindung unterbrochen wird, um dich vor Datenlecks zu schützen.
Bei NordVPN ist besonders praktisch, dass es einen App-basierten Kil-Switch bietet. Darüber kannst du auswählen, welche Apps das VPN beenden soll, wenn deine Verbindung zum VPN-Server unterbrochen wird. Wir haben diese Funktion mit 5 Apps getestet und es hat immer perfekt, wenn wir die Verbindung zum VPN manuell getrennt haben.

Beide VPNs bieten vollen Schutz vor IPv6-, DNS- und WebRTC-Leaks. Wir haben uns mit mehr als 20 verschiedenen Servern jedes Anbieters verbunden und während der Tests nie irgendwelche Probleme festgestellt.
Schön ist auch, dass sowohl NordVPN als auch PIA über ein paar erweiterte Sicherheitsfunktionen verfügen. Beide laufen auf rein RAM-basierten Servern und verwenden Perfect Forward Secrecy. Bei den rein RAM-basierten Servern werden bei jedem Server-Reset alle Daten gelöscht, während Perfect Forward Secrecy den Verschlüsselungsschlüssel für jede VPN-Sitzung ändert, sodass Hacker selbst dann, wenn sie einen Schlüssel kompromittieren, weder den vergangenen noch den zukünftigen Datenverkehr ausspionieren können.
Natürlich bieten beide VPNs auch sehr sichere Protokolle, wie OpenVPN und IKEv2. PIA stellt auch WireGuard zur Auswahl, ein Open-Source-Protokoll, das schnell und zuverlässig ist. NordVPN bietet sein eigenes Protokoll namens NordLynx, das auf dem WireGuard-Protokoll basiert.

Beide Anbieter bieten dem Nutzer die Möglichkeit zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. Bei jedem Login-Versuch musst du deine Identität über ein zweites Gerät oder eine spezielle App bestätigen.
Gewinner (Sicherheit): Unentschieden
Sowohl NordVPN als auch Private Internet Access bieten starke Sicherheitsfunktionen. Neben den typischen Funktionen gibt es auch einige erweiterte Sicherheitsfunktionen sowie schnelle und sichere VPN-Protokolle und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Extra-Features: Beide VPNs bieten tolle zusätzliche Features
NordVPN und PIA bieten viele praktische Funktionen.
Beide Anbieter stellen mit Split-Tunneling eine Funktion bereit, mit der du auswählen kannst, welcher Datenverkehr über das VPN laufen soll und welche Daten deine normale Verbindung nutzen. Das Split-Tunneling von PIA funktioniert unserer Meinung nach aber etwas besser, weil du damit sowohl Apps als auch IP-Adressen festlegen kannst. Bei NordVPN kannst du nur Apps aus- bzw. einschließen.

Schön ist, dass beide VPNs mit einer Verschleierungsfunktion ausgestattet sind. Diese Funktion lässt deinen VPN-Datenverkehr wie normalen Internetdatenverkehr aussehen, was dir zusätzliche Privatsphäre gewährt. Niemand wird feststellen, dass du ein VPN nutzt.
Beide VPNs haben zudem einen Werbeblocker an Bord: Bei PIA heißt dieser MACE und bei NordVPN nennt sich die Funktion „Bedrohungsschutz Pro”. Tatsächlich eignen sich auch beide gut zum Blockieren von Werbung und verdächtigen Webseiten. „Bedrohungsschutz Pro” schützt dich sogar vor mit Malware infizierten Downloads und warnt dich vor veralteten Apps.

Beide VPNs lassen auf all ihren Servern Tor-Datenverkehr zu. NordVPN geht mit seinen Onion-Over-VPN-Servern, mit denen du mit normalen Browsern wie Chrome oder Firefox auf das Darknet zugreifen kannst, noch einen Schritt weiter.

Sowohl NordVPN als auch Private Internet Access verfügen über ein Smart DNS. Damit kannst du den Dienst auch auf Geräten nutzen, die normalerweise keine VPNs unterstützen (wie bestimmte Smart-TVs oder Spielkonsolen). NordVPN bietet mit SmartPlay zudem eine Funktion auf allen seinen Servern, die VPN- und Smart-DNS-Technologie kombiniert, um deine Sicherheit noch mehr zu erhöhen.
Ein nettes Puls ist, dass beide Anbieter dedizierte IPs bereitstellen, also IP-Adressen, die nur dir zugewiesen werden. Du kannst sie nutzen, um auf Bank-Webseiten zuzugreifen (viele Banken blockieren VPN-Verbindungen) und die nervigen reCAPTCHAs zu umgehen.
Beide VPNs bieten SOCKS5-Proxys. Wenn du diese nutzt, wird deine IP-Adresse maskiert, aber keine Verschlüsselung vorgenommen, sodass du höhere P2P-Geschwindigkeiten erzielst. PIA stellt auch eine Port-Weiterleitungs-Funktion bereit, dank der du dich mit mehr Peers verbinden und dadurch deine P2P-Geschwindigkeiten weiter verbessern kannst.
NordVPN nimmt eine Darknet-Überwachung vor und benachrichtigt dich, wenn die Anmeldedaten deines NordVPN-Kontos im Darknet offengelegt wurden. PIA bietet eine ähnliche Funktion namens Identity Guard, aber diese ist nicht direkt in den Apps verfügbar. Du kannst sie aber über das Dashboard deines Kontos auf der Website des Anbieters aufrufen.

NordVPN hat noch zwei weitere Funktionen, die PIA nicht bietet: Double-VPN-Server und Meshnet. Double-VPN-Server sorgen für mehr Sicherheit, indem sie deine Daten über zwei VPN-Server leiten, und mit Meshnet kannst du sichere virtuelle LAN-Partys veranstalten, indem du bis zu 60 Geräte über verschlüsselte VPN-Verbindungen miteinander verbindest.
Gewinner (zusätzliche Funktionen): Unentschieden
Es ist schlicht nicht möglich, einen Gewinner in dieser Kategorie zu bestimmen. Sowohl PIA als auch NordVPN bieten jede Menge coole Zusatzfunktionen, darunter Split-Tunneling, Verschleierung, Werbe- und Malware-Blocker, Smart DNS, Tor-Support, dedizierte IP-Adressen, Überwachung auf Datenverletzungen und SOCKS5-Proxys. PIA bietet außerdem Port-Weiterleitung, während NordVPN über Double-VPN-Server und Meshnet verfügt.
Datenschutz: Beide VPNs werden ihren Ansprüchen gerecht
Sowohl NordVPN als auch PIA bieten erstklassigen Datenschutz. Sie halten sich an strenge „No Logs”-Richtlinien, die in beiden Fällen auch schon unabhängig geprüft und bestätigt wurden. Die Richtlinie von PIA wurde auch in Gerichtsdokumenten bestätigt. NordVPN konnte seine Richtlinie unter Beweis stellen, als eines der von NordVPN genutzten Rechenzentren Opfer eines Datendiebstahls wurde, dabei aber keine NordVPN-Benutzerdaten offengelegt wurden.

Schön ist, dass alle Apps von Private Internet Access quelloffen sind, was bedeutet, dass jeder den Code auf Schwachstellen überprüfen kann. Außerdem wurden die Apps auch von unabhängigen Unternehmen geprüft. Die Apps von NordVPN sind nicht quelloffen, aber zumindest wurden die iOS-, Android-, Windows- und macOS-Apps einer unabhängigen Sicherheitsprüfung unterzogen. Diese haben sie auch anstandslos bestanden.

Allerdings hat nur NordVPN seinen Hauptsitz in einem datenschutzfreundlichen Land (Panama), das nicht zu den „5/9/14 Eyes”-Allianzen gehört (einer Gruppe von Ländern, die Überwachungsdaten austauschen). PIA hat seinen Sitz in den USA, die Teil der „5/9/14 Eyes”-Allianzen sind. Da PIA sich aber zu einer strikten „No Logs”-Politik bekennt, wird der Anbieter keine Nutzerdaten herausgeben können, selbst wenn die US-Behörden dies verlangen.
Beide VPNs akzeptieren Zahlungen mit Kryptowährungen, was deutlich mehr Privatsphäre bietet als normale Zahlungsmethoden.
Gewinner (Datenschutz): Unentschieden
Es ist unmöglich, einen Gewinner zu ermitteln, da NordVPN und PIA über hervorragende Datenschutzfunktionen verfügen. Beide haben strenge „No Logs”-Richtlinien, die unabhängig geprüft und verifiziert wurden. Darüber hinaus bietet PIA geprüfte Open-Source-Apps und auch die Mobil- und Desktop-Apps von NordVPN wurden extern geprüft und verifiziert. NordVPN hat seinen Sitz in einem datenschutzfreundlichen Land, und beide VPNs akzeptieren Zahlungen in Kryptowährungen.
Server: NordVPN ist die bessere Option
Beide VPNs haben große Servernetzwerke, aber NordVPN ist insgesamt die etwas bessere Wahl. Die Server von NordVPN sind gut auf 137 Länder verteilt, während PIA Server in 90 Ländern bereitstellt.

NordVPN und PIA nutzen sowohl physische als auch virtuelle Server. Der Unterschied: Die physischen Server stehen tatsächlich in dem Land, mit dem du dich verbindest, und die virtuellen Server geben dir eine IP-Adresse aus dem Land, mit dem du dich verbindest (der Server selbst steht aber in einem anderen Land). Immer mehr VPN-Anbieter entscheiden sich insbesondere wegen restriktiver Internetgesetze oder schlechter Internetinfrastruktur in bestimmten Ländern zunehmend für virtuelle Server. Prinzipiell sind virtuelle Server aber genauso sicher wie physische Server.
Beide Anbieter gestatten Torrent-Filesharing auf ihren Servern. Bei kannst du ausnahmslos jeden Server für Torrent-Filesharing nutzen und auch bei NordVPN ist die Serverauswahl sehr groß (über 110 von 137 Ländern). PIA bietet zudem dedizierte Streaming-Server in mehr als 5 Ländern. Diese Server aktualisieren ihre IP-Adressen sehr oft, um eine Erkennung und Blockierung zu vermeiden.
PIA und NordVPN bieten auch Verschleierungstechnologien auf ihren Servern. NordVPN bietet mehr als 100 Server mit Verschleierung in 15 Ländern. Bei PIA verteilen sich die Server mit Verschleierung auf 5 Länder. Beide VPNs gestatten Tor-Traffic auf allen Servern, aber NordVPN bietet auch „Onion over VPN”-Server in der Schweiz und den Niederlanden. Zudem stellt der Anbieter auch Double-VPN-Server bereit.

Schließlich bieten beide VPNs gegen Aufpreis Zugriff auf dedizierte IP-Adressen. NordVPN bietet dedizierte IP-Server in mehr als fünf Ländern, und auch PIA ermöglicht es seinen Nutzern, eine dedizierte IP in bis zu fünf Ländern zu erhalten.
Gewinner (Server): NordVPN
Beide VPNs betreiben gute Servernetzwerke, aber insgesamt ist das Netzwerk von NordVPN etwas besser. Es bietet Server in 137 Ländern, während Private Internet Access seiner Server nur auf 90 Länder verteilt. PIA gestattet Torrent-Filesharing auf all seinen Servern und bietet dedizierte Streaming-Server. Bei NordVPN ist P2P-Traffic auf Servern in mehr als 110 Ländern gestattet. Allerdings gibt es keine dedizierten Streaming-Server.
Geschwindigkeiten: Private Internet Access ist deutlich schneller
Beide VPNs bieten gute Geschwindigkeiten, aber PIA war in unseren Tests einfach schneller.
In den Geschwindigkeitstests bot PIA uns sowohl auf nahegelegenen als auch auf weit entfernten Servern wirklich hohe Geschwindigkeiten. Auf nahegelegenen Servern wurden Webseiten und HD- und 4K-Videos umgehend geladen. Die Videos wurden ohne Pufferung wiedergegeben und eine 20 GB große Datei wurde in 9–10 Minuten heruntergeladen. Auch auf weit entfernten Servern wurden Webseiten und HD-Videos sofort geladen. 4K-Videos starteten nach 2 Sekunden und es kam zu keinerlei Pufferung beim Streaming. Das Herunterladen derselben 20-GB-Datei dauerte nur 14–15 Minuten.

NordVPN war auf nahegelegenen Servern ebenfalls sehr schnell, aber auf weit entfernten Servern kam es zu Verzögerungen. Als wir Server in der Nähe testeten, wurden sowohl Webseiten als auch HD- und 4K-Videos sofort geladen (und die Videos wurden nicht gepuffert). Das Herunterladen einer 20 GB großen Datei dauerte 12–13 Minuten. Auf weit entfernten Servern benötigten Webseiten 2–3 Sekunden zum Laden. HD-Videos starteten nach 2 Sekunden, ohne dass es zu Pufferungen kam. Bei 4K-Videos, die nach etwa 4 Sekunden starteten, kam es zu geringfügiger Pufferung. Die 20 GB große Datei wurde in 19–20 Minuten heruntergeladen.

Gewinner (Geschwindigkeiten): Private Internet Access
Beide Anbieter ermöglichen hohe Geschwindigkeiten, aber Private Internet Access war in unseren Tests schneller. Es bot uns bessere Verbindungsgeschwindigkeiten für Streaming, Surfen und Torrent-Filesharing – sowohl auf nahegelegenen als auch auf weit entfernten Servern. Auch mit NordVPN erzielten wir hohe Geschwindigkeiten auf nahen Servern, aber auf weiter entfernten Servern gab es ein paar Verzögerungen.
Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
Streaming: Beide VPNs eignen sich hervorragend für Streaming
Beide Anbieter bieten guten Streaming-Support. PIA funktioniert mit über 30 Streaming-Plattformen (darunter ProSieben Maxx, RTL+, Servus TV und ORF) und NordVPN funktioniert mit mehr als 10 Streaming-Diensten. Beide VPNs funktionieren mit der populärsten Plattform Netflix und anderen beliebten Streaming-Seiten wie BBC iPlayer, Max, Amazon Prime und Disney+.

Außerdem bieten beide VPNs eine Smart-DNS-Funktion, sodass du das VPN auch auf Geräten nutzen kannst, die normalerweise keine VPN-Apps unterstützen (wie Spielkonsolen und bestimmte Smart-TVs). NordVPN bietet zudem eine Funktion namens SmartPlay, die Smart-DNS-Technologie mit VPN-Sicherheitsfunktionen kombiniert, um dir mehr Schutz zu bieten.

Gewinner (Streaming): Unentschieden
Beide VPN-Anbieter sind sehr gute Optionen für Streaming. Sie funktionieren beide mit vielen Streaming-Diensten (darunter beliebte Seiten wie Netflix, Amazon Prime, Disney+, BBC iPlayer und Max). Darüber hinaus bieten beide einen Smart-DNS-Dienst (und NordVPN zusätzlich eine SmartPlay-Funktion).
Torrent-Filesharing: Beide VPNs sind eine gute Wahl
Beide VPNs bieten sehr guten P2P-Support. PIA unterstützt Torrent-Filesharing auf Servern in 90 Ländern. Bei NordVPN sind die P2P-fähigen Server auf mehr als 110 Länder verteilt. Beide VPNs funktionieren problemlos mit den angesagtesten P2P-Apps. Wir haben sie mit Vuze, BitTorrent und uTorrent getestet und hatten nie irgendwelche Probleme.

Außerdem unterstützen beide VPNs SOCKS5-Proxys, die deine IP-Adresse ändern, aber keine Verschlüsselung vornehmen, sodass damit schnellere Downloads möglich sind. PIA hat zudem Port-Weiterleitung mit an Bord, dank der sich deine Torrenting-Geschwindigkeiten weiter verbessern werden (da du dich mit mehr Peers verbinden kannst).
Außerdem bieten sowohl Private Internet Access als auch NordVPN bestmögliche Sicherheit beim Torrent-Filesharing. Beide halten sich an strenge „No Logs”-Richtlinien, die geprüft wurden. Zudem bieten sie einen Kill-Switch und vollumfänglichen Schutz vor Datenlecks. Darüber hinaus blockieren sowohl MACE von PIA als auch „Bedrohungsschutz Pro” von NordVPN verlässlich Werbung auf P2P-Seiten und verhindern so, dass du dir auf zwielichtigen P2P-Webseiten Malware einfängst. „Bedrohungsschutz Pro” schützt dich auch vor mit Malware infizierten P2P-Downloads.

Gewinner (Torrent-Filesharing): Unentschieden
Beide VPNs eignen sich hervorragend für Torrent-Filesharing. Sie verfügen über große P2P-Servernetzwerke, funktionieren gut mit P2P-Apps, bieten Zugriff auf SOCKS5-Proxies und verfügen über starke Sicherheitsfunktionen, die dich beim Torrent-Filesharing schützen. PIA bietet zusätzlich auch Port-Weiterleitung, während kann dich vor mit Malware infizierten Torrents schützt.
Gaming: Beide VPNs bieten ein tolles Gaming-Erlebnis
Wir haben die Gaming-Performance der VPNs von den Niederlanden aus getestet und können festhalten, dass beide VPNs ein großartiges Spielerlebnis bieten. Während der Tests lieferten uns beide VPNs einen niedrigen Ping auf nahegelegenen Servern und auch auf etwas weiter entfernten Servern hatten wir noch einen durchschnittlichen, aber stabilen Ping, der uns ein verzögerungsfreies Spielerlebnis ermöglichte.
Beide VPNs schützen dich vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS), indem sie deine IP-Adresse ändern. PIA bietet zudem aktiven DDoS-Schutz auf allen seinen Servern, sodass niemand deine Verbindung zum VPN per DDoS attackieren kann.

Beide VPNs lassen sich manuell auf dem Router einrichten, sodass sie alle mit diesem Router verbundenen Geräte schützen (also auch Geräte, die keine VPN-Apps unterstützen, wie z.B. Spielkonsolen). Leider bietet keines der beiden VPNs offiziell Cloud-Gaming-Support. Wir haben sowohl PIA als auch NordVPN mit GeForce Now getestet und sie haben gut funktioniert. Wir können aber nicht garantieren, dass es in jedem Fall funktioniert.
Ein wirklich cooles Feature ist die Meshnet-Funktion von NordVPN, mit der du virtuelle LAN-Partys veranstalten und die Verbindung zwischen bis zu 60 Geräten verschlüsseln kannst. Diese Funktion verwendet das schnelle Lynx-Protokoll von NordVPN, sodass du keine größeren Verzögerungen beim Gaming befürchten musst.

Gewinner (Gaming): Unentschieden
Wir hatten mit beiden VPNs ein tolles Spielerlebnis. Beide lieferten einen stabilen Ping und ermöglichten verzögerungsfreies Gaming (auch auf weit entfernten Servern). Schön ist, dass beide VPNs vor DDoS-Angriffen schützen und die manuelle Einstellung auf einem Router unterstützen. PIA bietet zudem aktiven DDoS-Schutz auf seinen Servern, während bei NordVPN speziell die Meshnet-Funktion für Gamer interessant sein könnte.
Umgehung von Zensurbarrieren: Diese Runde geht an Private Internet Access

Beide VPNs bieten Verschleierungsfunktionen, aber nur PIA funktioniert verlässlich in Ländern mit strengen Internetgesetzen. Der Kundendienst von NordVPN hat uns bestätigt, dass der Anbieter in Ländern wie China, Russland, Iran, Indonesien und Saudi-Arabien keinen Zugang bietet.

Gewinner (Umgehung von Zensurbarrieren): Private Internet Access
Nur Private Internet Access gewährt in Ländern mit Internet-Einschränkungen eine zuverlässige Verbindung. Deshalb raten wir davon ab, NordVPN in Regionen wie China, Iran und Saudi-Arabien zu nutzen.
Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
Apps und Benutzerfreundlichkeit: Beide VPNs sind benutzerfreundlich
*Wir haben die Sprachunterstützung unter Windows, Android, macOS und iOS getestet.
** Die macOS-App von PIA gibt’s nur auf Englisch.
NordVPN und PIA funktionieren mit vielen Plattformen, wie iOS, Android, Windows, macOS, Linux, Android TV und Fire TV. NordVPN bietet sogar eine App für Chromebook. Außerdem unterstützen beide VPNs die manuelle Einrichtung auf einem Router.
Bei Beide Anbieter stellen wirklich gute Apps für iOS und Android bereit, die sehr bedienerfreundlich sind, hilfreiche Erklärungen für alle Einstellungen bieten und jede Menge nützliche Funktionen enthalten.

Die Desktop-Apps stehen dem nicht nach und sind super intuitiv. Bei NordVPN kann es nur etwas komplizierter werden, wenn du einen Mac hast. Es gibt nämlich zwei Apps für den Mac: Eine nutzt OpenVPN und bietet auch die meisten Funktionen von NordVPN (außer dem NordLynx-Protokoll), die andere App nutzt IKEv2/IPSec und NordLynx, bietet aber kaum Zusatzfunktionen (wie zum Beispiel Verschleierung).
Beide VPNs lassen sich auch auf dem Router einrichten. Dabei stehen dir die Anbieter mit hilfreichen Tutorials zur Seite, die den Einrichtungsprozess deutlich einfach machen.
Gewinner (Apps und Benutzerfreundlichkeit): Unentschieden
Sowohl NordVPN als auch PIA haben tolle Apps für Mobil- und Desktop-Geräte, die viele Funktionen enthalten, sich einfach bedienen lassen und flexibel anpassbar sind. Du kannst beide VPNs auch auf deinem Router einrichten.
Tarife und Preise: Private Internet Access hat hier die Nase vorn
Beide VPNs sind günstig, aber PIA ist der günstigere Dienst. Zudem gestattet NordVPN nur 10 gleichzeitige Verbindungen, während PIA unbegrenzt viele Verbindungen unterstützt (sodass du es auf beliebig vielen Geräten gleichzeitig nutzen kannst).
Private Internet Access bietet einen Monatsvertrag, einen Halbjahresvertrag und einen Zweijahresvertrag. Der Zweijahresvertrag startet bei 1,33 $ / Monat und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

NordVPN bietet Monats- und Jahresverträge mit verschiedenen Tarifstufen: Basic, Plus und Ultimate. Der Basic-Tarif hat fast alle VPN-Features, außer „Bedrohungsschutz Pro” mit an Bord. Stattdessen gibt’s die Standard-Version namens „Bedrohungsschutz”, die etwas weniger Anzeigen und verdächtige Webseiten blockiert. Der Plus-Tarif (Kosten 3,59 $ / Monat) bietet zusätzlich „Bedrohungsschutz Pro” und einen Passwort-Manager. Der Ultimate-Tarif bietet darüber hinaus noch einen Cloud-Verschlüsselungsdienst und Schutz vor Cyber-Erpressung und Identitätsdiebstahl.

Beide VPNs akzeptieren Kreditkarten, PayPal und Kryptowährungen als Zahlungsmittel, und bieten eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für alle Tarife.
Gewinner (Tarife und Preise): Private Internet Access
Es war ein knappes Rennen, bei dem Private Internet Access sich letztlich durchgesetzt hat. Der längste Vertrag von PIA ist deutlich günstiger als der von NordVPN. Außerdem gestattet NordVPN nur 10 gleichzeitige Verbindungen, während PIA die Anzahl nicht beschränkt.
Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
Kundensupport: Beide VPNs bieten hervorragenden Kundensupport
Beide VPNs verfügen über hervorragende Support-Bibliotheken, die einen FAQ-Bereich, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Artikel zur Fehlerbehebung enthalten. Darüber hinaus bieten beide VPNs einen rund um die Uhr erreichbaren Live-Chat. Der Live-Chat von NordVPN ist etwas besser, da die Support-Mitarbeiter reaktionsschneller und hilfsbereiter sind als bei PIA.

Auch den E-Mail-Support der beiden Anbieter haben wir getestet und dabei gute Ergebnisse erzielt. Grundsätzlich erhielten wir von jedem Anbieter innerhalb eines Tages eine Antwort, die freundlich und hilfreich war.

Gewinner (Kundensupport): Auch hier ein Unentschieden
Ich kann mich nicht für einen Gewinner entscheiden, da sowohl NordVPN als auch PIA einen hervorragenden Kundensupport bieten: Beide verfügen über umfangreiche Support-Bibliotheken (mit zahlreichen hilfreichen Anleitungen und Tutorials), einen rund um die Uhr verfügbaren Live-Chat und einen reaktionsschnellen E-Mail-Support.
Gesamtsieger: Private Internet Access
Private Internet Access bietet hervorragende Sicherheit und ausgezeichnete P2P-Unterstützung. Es funktioniert auch in Ländern mit restriktiven Internetgesetzen wie China und Russland, ermöglicht unbegrenzt viele gleichzeitige Verbindungen, verfügt über benutzerfreundliche Apps für alle gängigen Plattformen, bietet einen ausgezeichneten Kundensupport und gewährt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
NordVPN verfügt über starke Sicherheits- und Datenschutzfunktionen und bietet nützliche Zusatzfunktionen. Das VPN verfügt über ein etwas größeres Servernetzwerk, bietet hohe Geschwindigkeiten auf lokalen und weit entfernten Servern, verfügt über benutzerfreundliche Apps und einen hervorragenden Kundensupport. Zudem sind alle Tarife mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie abgesichert.
Beide Anbieter stellen großartige VPNs in 2026 bereit, weil beide sehr sicher sind, einen guten Datenschutz bieten, mit den beliebtesten Streaming-Anbietern funktionieren und einfach zu bedienen sind. Allerdings ist PIA bei uns leicht favorisiert, da es etwas höhere Geschwindigkeiten bietet, in Ländern mit restriktiven Vorschriften funktioniert, kostengünstiger ist und unbegrenzt viele gleichzeitige Verbindungen gestattet.
Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
Häufig gestellte Fragen
Ist Private Internet Access besser als NordVPN?
Wenn es nach unseren Testergebnissen geht, dann ja. Private Internet Access ist schneller, funktioniert in Ländern mit restriktiven Internetvorschriften, bietet günstigere Tarife und unterstützt unbegrenzt viele gleichzeitige Verbindungen. In den Kategorien Sicherheit, Zusatzfunktionen, Datenschutz, Streaming, Torrent-Filesharing, Gaming, Benutzerfreundlichkeit und Kundensupport konnten nehmen sich die VPNs aber nichts.
Welcher Dienst eignet sich besser für Streaming, Private Internet Access oder NordVPN?
Beide VPNs eigenen sich sehr gut für Streaming. Beide Anbieter funktionieren mit mindestens 10 Streaming-Plattformen, darunter Netflix, Max und BBC iPlayer. Darüber hinaus verfügen beide VPNs über einen Smart-DNS-Dienst, mit du Sie das VPN auch auf Geräten nutzen kannst, die nativ keine VPNs unterstützen (wie beispielsweise Spielekonsolen).
Ist NordVPN schneller als Private Internet Access?
Nein, mit Private Internet Access haben wir in unseren Test etwas bessere Geschwindigkeiten erzielt. PIA bot sehr gute Geschwindigkeiten für Streaming, Gaming und Torrent-Filesharing – und zwar sowohl auf nahegelegenen als auch auf weit entfernten Servern. NordVPN war ebenfalls ziemlich schnell (insbesondere auf nahegelegenen Servern), hat auf weit entfernten Servern aber mit kleineren Verzögerungen zu kämpfen.
Welcher Dienst ist sicherer, Private Internet Access oder NordVPN?
Sowohl Private Internet Access als auch NordVPN bieten erweiterte Sicherheitsfunktionen. Beide bieten umfassenden Schutz vor Datenlecks, rein RAM-basierte Server (bei jedem Server-Reset werden alle Daten gelöscht) und Perfect Forward Secrecy, wodurch der Verschlüsselungsschlüssel für jede VPN-Sitzung geändert wird. Darüber hinaus unterstützen beide Anbieter sichere VPN-Protokolle und ermöglichen es dir, den Zugang zu deinem VPN-Konto mit Zwei-Faktor-Authentifizierung zu sichern.
Anmerkung der Redaktion: Private Internet Access und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.




