
Veröffentlicht am: 21. Februar 2019 Seit Veröffentlichung 2 mal aktualisiert
Wenig Zeit? So führst Du ein Windows 11 Update (und 10) 2026 in 3 einfachen Schritten durch:
- Finde in Deinen Einstellungen Windows Update. Die Schritte sind bei Windows 10 und 11 etwas unterschiedlich. Es ist aber ziemlich einfach und wird hier erklärt.
- Wähle Auf Updates prüfen. Klicke auf Auf Updates prüfen, um zu sehen, ob es Updates gibt.
- Lade verfügbare Updates herunter und installiere sie. Sind Updates verfügbar, dann wird der Download sofort starten. Du musst aber auf die Schaltfläche Installieren klicken und Deinen Computer neu starten, wenn Du dazu aufgefordert wirst.
Dein Computer ist viel anfälliger, wenn sein Betriebssystem veraltet ist. Updates schützen Deinen Computer vor der neuesten Malware und anderen Sicherheitsbedrohungen aus dem Internet. Sie zielen häufig auf Schwachstellen in veralteter Software ab.
Windows 10 und 11 werden standardmäßig automatisch aktualisiert. Du kannst aber auch schnell und einfach manuell nach Updates suchen und sie installieren, sollte das nötig sein. Unsere nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitungen führen Dich durch den Prozess, wie Du auf Deinen PCs ein Update durchführst, damit Dein System so sicher wie möglich bleibt.
Allerdings reichen Systemaktualisierungen nicht aus, um Dich vollständig vor Online-Bedrohungen zu schützen. Um den besten Schutz zu erhalten, solltest Du regelmäßige Updates Deiner Windows-Systeme mit einem hochwertigen Antivirusprogramm wie Norton kombinieren. Es bietet 100 % Malware-Erkennung und -Entfernung, hervorragenden Webschutz sowie vieles mehr.
Wie man ein Windows 10 Update durchführt
Windows 10 wird Updates automatisch herunterladen und im Hintergrund installieren. Ist ein Neustart nötig, sagt Dir Windows vorher Bescheid und lässt Dich entscheiden, ob Du sofort oder später neu starten möchtest. Beachte bitte, dass Windows irgendwann einen Neustart verlangt, wenn Du ihn zu lange aufschiebst.
Du kannst aber trotzdem manuell prüfen, ob es Updates gibt, indem Du die nachfolgenden Schritte durchführst:
- Öffne das Start-Menü. Klicke auf Deinem Bildschirm links unten in der Ecke auf die Schaltfläche Start (Windows-Logo) oder drücke die Windows-Taste auf Deiner Tastatur.
- Öffne die Einstallungen (das Zahnrad-Symbol im Start-Menü).
- Navigiere zu Update & Sicherheit (das ist normalerweise die letzte Option). Der Windows-Update-Reiter wird sich per Standard öffnen.

- Hier kannst Du auf die Schaltfläche Prüfe auf Updates klicken. Windows wird nun auf verfügbare Updates prüfen.

- Gibt es Updates, werden sie automatisch heruntergeladen. Nach dem Download siehst Du eine Schaltfläche Installieren. Klicke darauf, um die Updates zu installieren.
- Starte neu, sofern das nötig ist (einige Updates erfordern möglicherweise einen Neustart). Wirst Du dazu aufgefordert, klicke auf Jetzt neu starten, um die Installation abzuschließen.
- Optional: Ändere Deine aktiven Zeiten. Möchtest Du während der Arbeitszeit etwa keinen Neustart, kannst Du Deine aktiven Zeiten so einstellen, dass Windows nicht neu startet, wenn Du Dein Gerät normalerweise benutzt. Klicke im Bereich Windows Update auf Aktive Zeiten ändern und stelle hier das Zeitfenster so ein, dass es Deine Anforderungen erfüllt.

- Sobald die Updates installiert sind, kannst Du alles bestätigen, indem Du wieder auf Auf Updates prüfen klickst. Sind keine Updates mehr verfügbar, sollte eine Meldung erscheinen, dass Dein Gerät auf dem neuesten Stand ist.

Wie man ein Windows 11 Update durchführt
Der Prozess für Windows 11 ist praktisch identisch zu dem von Windows 10. Es gibt allerdings kleine Unterschiede bei der Oberfläche, daher zeige ich Dir den Prozess:
- Öffne das Start-Menü, indem Du in der Taskleiste auf die Schaltfläche Start (Windows-Logo) oder auf die Windows-Taste auf Deiner Tastatur klickst.

- Im Start-Menü klickst Du auf das Zahnrad-Symbol (Einstellungen) oder suchst nach “Einstellungen” in der Suchleiste und klickst dann darauf.
- Blättere im Fenster für die Einstellungen herunter und klicke auf der linken Seite auf Windows Update.

- Hier kannst Du die Schaltfläche Prüfe auf Updates klicken. Windows wird nun auf verfügbare Updates prüfen.

- Gibt es Updates, dann startet ein Download automatisch. Sobald sie heruntergeladen sind, siehst Du eine Schaltfläche Installieren. Darauf kannst Du klicken, um die Updates zu installieren.
- Starte den Computer neu, sofern das nötig ist. (einige Updates erfordern einen Neustart). Wirst Du aufgefordert, den Computer neu zu starten, dann klicke auf Jetzt neu starten, um die Installation abzuschließen.
- Optional: Konfiguriere Deine aktiven Stunden. Möchtest Du während der Nutzung Deines PCs lästige Neustarts wegen Updates vermeiden, kannst Du das in den Einstellungen einstellen. Konfiguriere, dass Updates nur dann installiert werden, wenn Du nicht am PC bist. Klicke dafür zunächst auf Erweiterte Optionen im Bildschirm Windows Update.

- Bei den Erweiterten Optionen wählst Du dann Aktive Stunden und konfigurierst einen Zeitraum, wann Du Dein Gerät üblicherweise nutzt.

- Bestätige, dass alles aktuell ist. Sobald alle Updates installiert sind, kannst Du abermals auf auf Updates prüfen klicken, um sicherzustellen, dass es keine mehr gibt. Ist Dein System aktuell, siehst Du eine Bestätigungsmeldung.

Warum muss ich mein Betriebssystem aktualisieren?
Es gibt gute Gründe, warum Microsoft und andere Entwickler von Betriebssystemen auf Updates drängen. Der Zeitaufwand lohnt sich aber, um die Update-Einstellungen Deines Systems zu perfektionieren. Die Gründe dafür sind wie folgt:
- Updates bieten wichtige Sicherheits-Patches. Malware entwickelt sich weiter und Dein Betriebssystem muss damit umgehen können. Ältere Windows-Versionen werden von Microsoft möglicherweise nicht mehr unterstützt. Damit ist das Risiko erhöht, dass Du Dir Viren und andere bösartige Programme einfängst. Einige Updates schließen Sicherheitslücken und machen es Cyberkriminellen schwerer, Angriffe auszuführen und Deine persönlichen Daten zu stehlen.
- Updates verbessern die Leistung und beheben Bugs. Veraltete Software kann Deinen Computer verlangsamen, Abstürze verursachen oder zu Störungen führen, die Dich bei Deinen täglichen Aufgaben behindern. Updates enthalten oft Optimierungen, damit Dein System reibungslos und effizient läuft.
- Funktions-Updates bieten neue Tools und Erweiterungen. Neue Funktionen können die Produktivität verbessern und die Optionen für die Anpassungen erweitern. Sie können auch die Funktionalität Deines PCs insgesamt erweitern.
- Updates garantieren Kompatibilität mit neueren Apps und Geräten. Das verringert das Risiko von Problemen bei der Installation oder der Verwendung der neuesten Software.
Regelmäßige Updates sind wichtig für die Sicherheit, Leistung und Funktionalität. Sie stellen sicher, dass Dein Windows-System optimal funktioniert.
Was sollte ich noch tun, um sicherzustellen, dass mein PC aktuell bleibt?
Es gibt einige andere Dinge, die man bei der Verwaltung von Windows-Updates beachten sollte. Nachfolgend findest Du einige einfache Tipps, mit denen Du Updates verwalten und Unterbrechungen vermeiden kannst:
- Konfiguriere die Updates so, dass sie sich automatisch installieren. Windows 10 und Windows 11 sind so eingestellt, dass wichtige Updates automatisch heruntergeladen und installiert werden. Behältst Du diese Einstellung bei, bekommst Du Sicherheitspatches und Leistungsverbesserungen, ohne dass Du daran denken musst, manuell nach Updates zu suchen. Du kannst das überprüfen oder anpassen, indem Du den Windows-Update-Bildschirm öffnest, Erweiterte Optionen auswählst und sicherstellst, dass die Updates so eingestellt sind, dass sie sich automatisch installieren.
- Achte auf optionale Updates. Sowohl Windows 10 als auch Windows 11 bieten optionale Updates. Dazu gehören Treiber-Updates und Vorschauen auf Funktionen. Sie werden nicht automatisch installiert, aber Du kannst manuell prüfen, ob welche verfügbar sind. Bei Windows 10 ist die Option Sieh Dir optionale Updates an im Windows-Update-Bildschirm zu finden. Bei Windows 11 musst Du hingegen Erweiterte Optionen wählen. Treiber- und Funktions-Updates solltest Du aber nur dann installieren, wenn Du Probleme bei der Leistung hast. Unnötige Treiber können manchmal Fehler verursachen.
- Bei Problemen den Windows Update Troubleshooter verwenden. Lassen sich Updates nicht herunterladen oder schlägt eine Installation fehl, dann bietet Windows eine integrierte Problembehandlung. Bei Windows 10 ist er unter Einstellungen > Update & Sicherheit > Problembehandlung > Zusätzliche Problembehandlung. Bei Windows 11 ist er unter Einstellungen > System > Problembehandlung > Andere Problembehandlung. Öffne anschließend Windows Update, um den Troubleshooter auszuführen. Das kann bei häufigen Problemen mit hängenden oder fehlgeschlagenen Updates helfen. Microsoft bietet auch Support durch Artikel und Ressourcen, die auf Deutsch verfügbar sind. Du kannst Microsoft auch via Live-Chat oder telefonischen Support auf Deutsch erreichen.
- Vor dem Aktualisieren Speicherplatz freigeben. Große Updates, etwa neue Windows-Versionen, brauchen oft viel Speicherplatz. Stell sicher, dass genügend Speicherplatz zur Verfügung steht. Das gilt insbesondere, wenn Du ein Feature-Update (etwa ein jährliches Versionsupdate) installierst. Mit dem Tool „Speicheroptimierung” kannst Du unnötige Dateien löschen: Öffne die Einstellungen > System > Speicher und aktiviere Storage Sense. Du kannst auch die Verknüpfung Speicherplatz Jetzt freigeben nutzen, um temporäre Dateien manuell zu löschen.
- Plane Neustarts für Updates. Sowohl Windows 10 als auch Windows 11 bieten Dir die Option, Neustarts nach Updates zu planen. Damit wirst Du während der Nutzung Deines PCs nicht gestört. Nachdem die Updates heruntergeladen wurden, kannst Du unter Windows Update Einen Neustart planen. Du planst den Neustart dann für eine Zeit, die besser passt.
- Pausiere die Updates (verzögere die Updates temporär). Möchtest Du Updates temporär stoppen, kannst Du sie bei Windows 10 und 11 bis zu 35 Tage lang pausieren. Öffne den Windows-Update-Bildschirm und such nach der Option Updates pausieren. Du kannst einen Zeitraum auswählen, in dem keine Updates installiert werden sollen. Das ist praktisch, wenn Du gerade an etwas Wichtigem arbeitest und nicht durch ein Update oder einen Neustart gestört werden möchtest.
- Verwende kontrollierte Verbindungen, um Updates zu steuern. Benutzt Du eine begrenzte Internetverbindung (etwa mobile Daten oder ein WLAN mit Datenvolumen), kannst Du die Verbindung so konfigurieren, damit automatische Downloads von großen Updates verhindert werden. Öffne Einstellungen > Netzwerk & Internet > WLAN (oder Ethernet), klicke auf die Verbindung und aktiviere Als gebührenpflichtige Verbindung festlegen.
- Sichere Daten vor großen Updates. Es ist immer gut, wichtige Dateien vor großen Updates (wie Versions-Upgrades) zu sichern. Auch wenn Updates meistens problemlos laufen, besteht immer ein kleines Risiko, dass Systemprobleme auftreten. Du kannst Deine wichtigen Dateien auf einem externen Laufwerk speichern. Damit garantierst Du, dass sie sicher sind.
Schützt mich ein Update meines Systems vor allen Malware-Bedrohungen?
Leider nein. Malware-Bedrohungen entwickeln sich ständig weiter und werden auch raffinierter. Es ist zwar super wichtig, Dein Windows-System auf dem neuesten Stand zu halten, aber Updates allein reichen nicht aus, um Deinen Computer komplett zu schützen. Regelmäßige Updates können zwar Schwachstellen beheben und die allgemeine Sicherheit verbessern, aber sie bieten keinen umfassenden Schutz vor allen Arten von Cyber-Bedrohungen.
Daher rate ich zu einer Investition in einen zuverlässigen Antivirus (etwa Norton). Die besten Antivirusprogramme für Windows bieten Echtzeitschutz gegen alle mögliche Malware und sie setzen auf heuristische Analysen, um sich um neue Bedrohungen zu kümmern, die sich durch System-Updates nicht sofort beheben lassen.

Beachte bitte, dass Cyberkriminelle immer neue Wege finden, um Windows-Systeme auszunutzen. Ein Antivirusprogramm bietet einen zusätzlichen Schutz, indem es aktiv nach bösartigen Aktivitäten, verdächtigen Dateien und unsicheren Websites sucht.
Zudem kann ein gutes Antivirusprogramm Bedrohungen von externen Quellen wie USB-Sticks, E-Mail-Anhängen oder Downloads erkennen und neutralisieren. Damit bleibt Dein System geschützt. Viele Antivirusprogramme bieten auch zusätzliche Funktionen zum Schutz Deiner Online-Sicherheit und Privatsphäre. Das sind etwa Firewalls, Passwort-Manager sowie VPNs (Norton bietet das alles und noch viel mehr).

Verlässt Du Dich nur auf Windows-Updates, bist Du möglicherweise immer noch anfällig für sogenannte Zero-Day-Angriffe oder Bedrohungen, die noch nicht von Microsoft behoben wurden. Die Kombination von Updates mit einem vertrauenswürdigen Antivirusprogramm bietet Dir umfassenden Schutz, minimiert das Risiko von Infektionen sowie Sicherheitsverletzungen und sorgt für die Sicherheit Deiner Daten.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich Windows wirklich aktualisieren?
Ja, es ist sehr wichtig, dass Du Dein Windows-System aktuell hältst.
Windows-Firmware-Updates enthalten wichtige Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches. Sie hindern Hacker daran, Dein System zu missbrauchen, auf Deine privaten Daten zuzugreifen oder versteckte Malware zu installieren, um Deine Aktivitäten zu verfolgen.
Zum Glück hat Microsoft die Aktualisierung Deines PCs oder Laptops ziemlich einfach gemacht. Du kannst aber dennoch unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, um sicherzustellen, dass Dein System ordnungsgemäß aktualisiert wurde.
Muss ich für Windows-Updates bezahlen?
Nein, Du musst für Windows-Updates nicht bezahlen. Hast Du Windows 10 bereits installiert, musst Du nicht für die Updates von Windows 10 bezahlen.
Möchtest Du aber auf eine neuere Windows-Version upgraden(etwa von Windows 8.1 auf Windows 10 oder von Windows 10 auf Windows 11), kostet das normalerweise Geld. Hast Du aber die aktuellste Version von Windows 10, kannst Du das Upgrade auf Windows 11 kostenlos durchführen.
Wie weiß ich, ob ich meinen PC aktualisieren muss?
Windows 10 und 11 werden automatisch aktualisiert und zeigen Dir an, wenn ein Update verfügbar ist und installiert werden kann. Du kannst aber auch manuell auf Windows-Updates prüfen, indem Du meinen Schritten oben folgst.
Bietet Microsoft weiterhin Updates für Windows 7, 8 und 8.1?
Nein, Microsoft bringt keine Updates mehr für diese Versionen raus. Du kannst zwar noch Windows 7, 8 und 8.1 nutzen, aber Du wirst immer anfälliger für Malware und andere Cyberangriffe.
Benutzt Du immer noch diese alten Windows-Versionen, rate ich Dir dringend, auf eine neuere Version von Windows umzusteigen, etwa Windows 10 oder 11. Für beide gibt es regelmäßige Software- und Systemsicherheits-Updates.