LastPass Test 2020

Sophie Anderson
Sophie Anderson
Veröffentlicht am: 15. Oktober 2020

Detaillierte Experten-Bewertung

Viele Leute haben mir erzählt, dass ihrer Meinung nach LastPass der beste Passwort-Manager 2020 ist. Ich wollte überprüfen, ob das wahr ist. Deswegen habe ich das Programm getestet. LastPass macht die Verwaltung von Passwörtern sowohl einfach als auch sicher. Sowohl die Desktop-App von LastPass als auch die Browser-Erweiterung sind benutzerfreundlich, leicht verständlich und sehr intuitiv. Ich hatte anfänglich zwar ein paar Probleme, einige der Zusatzfunktionen von LastPass zu finden, mich dann aber binnen weniger Minuten komplett zurechtgefunden. Danach war die Benutzung des Programms ein Kinderspiel.

LastPass bietet mehrere Schichten für die Sicherheit. Dazu gehören Verschlüsselung auf Militär-Niveau und Passwort-Prüfung im gesamten Passwort-Tresor. So ein Sicherheitsniveau macht es Hackern und Dieben unmöglich, Zugriff auf Deine Konten zu erlangen.

Besonders gefällt mir, dass LastPass mehrere Wiederherstellungsoptionen für das Konto zur Verfügung stellt, solltest Du Dein Hauptpasswort verlieren. In diesem Fall ist sichergestellt, dass Du weiterhin Zugriff auf Deinen Passwort-Tresor hast. Wiederherstellungsoptionen sind eine wichtige Funktion, die in vielen anderen Passwort-Managern fehlen. Ich finde es toll, dass es bei LastPass solche Optionen gibt.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass LastPass einen großen Mehrwert bietet. Es bietet mehr Funktionen als andere Passwort-Manager und das zu einem günstigeren Preis. Vor allen Dingen, weil LastPass Free unbegrenzten Passwort-Speicher für unbegrenzt viele Geräte bietet.

Ich bin wirklich ein Fan von der Benutzerfreundlichkeit und den vielen Funktionen von LastPass. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall. Es gibt allerdings ein paar Punkte, bei denen ich Luft nach oben sehe. Damit würde das Produkt von LastPass noch besser. Ich habe mehr als 30 Passwort-Manager getestet und mein Standard für Cyber-Sicherheits-Werkzeuge ist sehr hoch. LastPass ist definitiv einer der besten Passwort-Manager, die ich je gesehen habe.

Ist das Programm aber besser als der Rest?

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LastPass – Sicherheitsfunktionen

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Das Sicherheitsniveau bei LastPass ist extrem hoch. Es gibt zum Beispiel eine Null-Wissen-Richtlinie. Das bedeutet, dass LastPass gespeicherte Daten nicht verfolgt, darauf zugreift oder sie in irgendeiner Form weiterverkauft. LastPass verschlüsselt und entschlüsselt alle Daten auf den Geräten. Das heißt, dass nicht einmal LastPass auf Deine Passwörter oder Anmeldeinformationen zugreifen kann. Sämtliche Daten sind mit AES 256-Bit verschlüsselt. Das ist die gleiche sehr sichere Verschlüsselungsmethode, die auch von Institutionen wie Banken und dem Militär benutzt wird.

LastPass bietet weiterhin diverse Optionen für Zweifaktor-Authentifizierung (2FA). Zum Beispiel eine E-Mail-Verifizierung, wenn sich Anwender auf einem neuen Gerät anmelden. Deswegen können andere auch dann nicht auf Deine Daten zugreifen, selbst wenn sie Dein Hauptpasswort haben.

LastPass unterstützt auch Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) von Dritten. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit. Beispiele an dieser Stelle sind Duo Security, Google Authenticator und YubiKey. MFA Apps erstellen einzigartige Einmal-Passwörter, die Du zusammen mit Deinem Hauptpasswort eingibst, um Dich am LastPass-Tresor anmelden zu können. Auch das erschwert anderen den Zugriff auf Deine bei LastPass gespeicherten Daten, selbst wenn sie Dein Hauptpasswort haben.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

LastPass bietet auch eine eigene Option für ein Einmal-Passwort (OTP – One-Time Password). Diese einmaligen Passwörter sind einzigartig und ermöglichen Dir den Zugriff auf Dein LastPass-Konto. Sie sind sehr nützlich, wenn Du in einer möglicherweise prekären Situation auf Deinen LastPass-Tresor zugreifen musst. Das könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn Du Dich von einem öffentlichen Computer aus anmeldest. LastPass erzeugt diese Einmal-Passwörter und stellt sie Dir als Liste zur Verfügung. Du kannst sie ausdrucken und sie an einem sicheren Ort speichern, bis Du sie brauchst.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Was passiert aber, wenn Du Dein Hauptpasswort verlierst? LastPass bietet viele Optionen, um Dein Konto und Deine Daten wiederherzustellen:

  1. Kontowiederherstellung via Mobilgerät. Hast Du Dein Hauptpasswort vergessen, kannst Du Deine Identität einfach via Touch ID oder Face ID in der mobilen App verifizieren und dann ein neues Hauptkennwort festlegen. Das funktioniert sowohl bei iOS als auch Android.
  2. Hinweis zum Hauptpasswort. Du kannst einen Hinweis zu Deinem Passwort hinterlegen, wenn Du Dein Konto erstmalig einrichtest. Er lässt sich an die E-Mail-Adresse schicken, die mit Deinem LastPass-Konto verknüpft ist.
  3. Einmalpasswort zur Wiederherstellung. Immer wenn Du Dich mit einem neuen Gerät bei LastPass anmeldest, wird ein “Einmalpasswort für die Wiederherstellung” generiert. Der Prozess für diese Methode ist etwas kompliziert. Es funktioniert wie folgt. Willst Du Dich vom gleichen Computer oder Webbrowser anmelden und hast den Cache von LastPass oder dem Browser nicht gelöscht, dann ist das Einmalpasswort im Browser hinterlegt, mit dem sich das Hauptkennwort ändern lässt.
  4. Wiederherstellung via SMS. Konfigurierst Du Dein Konto mit dieser Option, dann kann Dir LastPass einen numerischen Code schicken, mit dem Du Dein Hauptpasswort zurücksetzen darfst.
  5. Stelle Dein vorheriges Hauptkennwort wieder her. Du kannst den Zugriff auf Dein Konto mit Deinem alten Hauptpasswort wiederherstellen, solange die Änderungen nicht älter als 30 Tage ist. Allerdings wird das Konto mit dem Zustand wiederhergestellt, den es bei Änderung des Hauptkennworts hatte. Das bedeutet, dass neuere Daten möglicherweise verloren gehen.

Viele Passwort-Manager bieten Optionen für die Wiederherstellung an. Bei LastPass sind das allerdings mehr Möglichkeiten als bei den meisten anderen Passwort-Managern.

Unterm Strich lässt sich sagen, dass die Wiederherstellungsoptionen von LastPass viel benutzerfreundlicher als die der Konkurrenz sind. Manche sperren Dich einfach aus, wenn Du Dein Hauptpasswort vergisst. Machst Du Dir Sorgen, dass Du aus Deinem Konto ausgesperrt werden könntest (und damit alle Deine Daten verlierst), dann gibt Dir LastPass alle erdenklichen Möglichkeiten, dass das nicht passiert.

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Passwort-Tresor

Es ist sehr einfach, neue Passwörter im Tresor von LastPass zu speichern.

In der Desktop-App konnte ich Passwörter manuell einfügen. Die Browser-Erweiterung hat mir eine automatische Speicherung angeboten, immer wenn ich mich an einem neuen Online-Konto angemeldet hatte.

Nach dem Speichern wurde ein neuer Passwort-Eintrag in meinem LastPass-Tresor erstellt. Alle Passwörter werden in speziellen Ordnern hinterlegt. Außerdem gibt es übersichtliche Symbole, die einen Hinweis auf die Kategorie des jeweiligen Passworts geben. Deswegen konnte ich meine Passwörter sehr einfach finden.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Mir haben die Sortiermöglichkeiten von LastPass wirklich gut gefallen. Im Tresor von LastPass kann man binnen weniger Sekunden spezielle Passwörter finden. Du musst nicht in einer langen Liste mit unorganisierten Log-ins suchen. Andere Passwort-Manager wie zum Beispiel 1Password und RoboForm bieten auch Sortiermöglichkeiten. Ich bin aber der Meinung, dass die Organisation und die Kennzeichnung der verschiedenen Kategorien bei LastPass viel besser ist.

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Passwort-Generator

Der Passwort-Generator von LastPass ist benutzerfreundlich und bietet viele verschiedene Optionen, um sichere Passwörter zu erstellen. Ich habe das getestet und mich bei diversen neuen Online-Konten registriert. Mithilfe des Passwort-Generators habe ich für alle ein einzigartiges Passwort erstellt. Während der Registrierung hat mir LastPass den Passwort-Generator präsentiert und mir ein komplexes Passwort vorgeschlagen (bis zu 99 Zeichen lang – Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen).

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Sobald ich mein Passwort erstellt hatte, musste ich nur noch bestätigen, dass LastPass es sicher im Tresor speichern soll. Das war es schon!

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Bei der Erstellung des Passworts gefallen mir besonders die Optionen “Easy to Say” (keine Sonderzeichen oder Ziffern) und “Easy to Read” (keine verwirrenden Zeichen wie zum Beispiel “O”, “0”, “l” und “I”). Einige Passwörter müssen sich einfach lesen lassen, wie zum Beispiel das für mein WLAN, weil ich das dauernd mit Gästen teile. Deswegen bin ich der Meinung, dass diese Funktion wirklich cool ist.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Erstellung von sicheren Passwörtern ein Kinderspiel mit LastPass ist. Der Passwort-Manager öffnet sich immer dann, wenn Du ein neues Konto erstellst oder das Passwort eines bestimmten Kontos änderst. Der Passwort-Generator von LastPass bietet viel mehr Funktionen als Passwort-Manager von Konkurrenten. Dank der nützlichen Optionen wie zum Beispiel “Easy to read” und “Easy to say” ist der Passwort-Generator von LastPass mein Favorit. Er ist mir lieber als andere Passwort-Generatoren auf dem Markt.

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Sharing Center – gemeinsame Nutzung – teilen

Das Sharing Center von LastPass erleichtert eine gemeinsame Nutzung von Passwörtern und anderen Daten. LastPass zeigte mir an, mit wem ich Passwörter teile und ob die entsprechenden Personen die Einladung angenommen haben oder nicht. Hier konnte ich auch auf alle Passwörter zugreifen, die mit mir geteilt sind. Die Oberfläche des Sharing Centers hat mir wirklich gut gefallen. Die Navigation ist sehr einfach. Das gilt auch für die Verwaltung der gemeinsam genutzten Elemente.

Ich habe die Funktion getestet, indem ich einige Kennwörter mit meiner Familie und Freunden geteilt habe. Neben jedem Passwort gibt es eine Schaltfläche, mit der sich die Anmeldedaten schnell und einfach teilen lassen. In meinem Fall waren das die Zugangsdaten zu meinem Netflix-Konto.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Es gibt außerdem die Option, Passwörter mit Leuten zu teilen, die kein Konto bei LastPass haben. Das ist bequem, weil der Großteil meiner Familie LastPass nicht nutzt. Teile ich Kennwörter mit Anwender*innen, die LastPass nicht nutzen, bekommen Sie eine E-Mail mit einer Einladung, ein Konto bei LastPass zu erstellen. Im Anschluss konnten sie auf die Passwörter zugreifen, die ich mit ihnen geteilt hatte.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Es gibt eine Sache, die mir an der Teilen-Funktion von LastPass besonders gut gefällt. Ich kann Passwörter teilen, ohne dass Anwender*innen das Passwort sehen können. Zum Beispiel kann ich meine Anmeldedaten für Netflix mit den Kindern teilen, mit denen sie sich anmelden können. Sie sehen allerdings nicht, dass ich gerne verstorbene Haustiernamen in meinen Passwörtern benutze!

Selbst bei LastPass Free kannst Du Passwörter teilen, aber nur mit einer einzigen Person. Um Passwörter mit mehreren Personen zu teilen, brauchst Du LastPass Premium.

Unterm Strich denke ich, dass LastPass für das gemeinsame Nutzen von Passwörtern eine tolle Option ist. Dass man Passwörter auch noch verstecken kann, sodass sie Anwender*innen zwar nutzen, aber nicht sehen können, ist großartig. Die meisten anderen Passwort-Manager bieten so eine Möglichkeit nicht an. Geht es um das Thema gemeinsames Nutzen von Passwörtern, ist LastPass wirklich eines der besten Programme auf dem Markt.

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Automatisches Ausfüllen

Die Funktion für das automatische Ausfüllen ist bei LastPass ziemlich gut. Sie erkennt Log-in-Seiten sehr gut und füllt Benutzername sowie Passwort korrekt aus. Du kannst Dich in diesem Fall mit nur einem Klick anmelden.

Ich habe die Funktion mit vielen meiner Online-Log-in-Konten getestet und jedes Mal wurden meine Anmeldedaten korrekt ausgefüllt. Wenn ich ein anderes Konto benutzen wollte oder LastPass die Website aus irgendeinem Grund nicht erkannte, musste ich in den Anmeldefeldern nur auf das Logo von LastPass klicken und konnte die passenden Daten aussuchen (wie in der nachfolgenden Bildschirmaufnahme zu sehen ist).

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Das automatische Ausfüllen ist bequem. Allerdings gibt es hier auch Sicherheitsbedenken. Das automatische Ausfüllen von LastPass benutzt JavaScript, wenn es mit einer Seite interagiert. Die in LastPass gespeicherten Daten könnten aus Versehen in die Hände von Phishing-Betrügern fallen. Werden Anwender*innen auf Phishing-Websites gelockt und sie sieht wie eine Anmeldeseite von Amazon oder Facebook aus, dann könnten die Informationen gestohlen werden, die normalerweise automatisch ausgefüllt werden. Einige bösartige Websites enthalten auch unsichtbare Web-Formular. Anwender können sie nicht sehen, aber LastPass füllt sie möglicherweise aus Versehen aus. Auch in diesem Fall würden die Daten der Anwender*innen gestohlen.

Aus diesem Grund hat ein anderer populärer Passwort-Manager, 1Password, die Funktion für das automatische Ausfüllen kürzlich entfernt. Man muss aber auch anmerken, dass es bisher keine Berichte über gestohlene Passwörter gibt. Die Chancen, dass so ein Angriff erfolgreich ist, sind relativ gering.

Trotzdem bin ich generell etwas paranoid, dass meine Anmeldedaten gestohlen werden. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Option für das automatische Ausfüllen in meiner Browser-Erweiterung zu deaktivieren.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Mir gefällt, dass LastPass hier eine potenzielle Bedrohung sieht und die Möglichkeit bietet, das automatische Ausfüllen zu deaktivieren. Das bedeutet, Du musst in jedem Passwort-Feld auf das LastPass-Symbol klicken, bevor das Passwort dort eingetragen wird. Das dauert zwar ein paar Sekunden länger, aber es macht mir nichts aus. Ich weiß, dass diese Anmeldemethode sicherer ist.

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Security Challenge – Sicherheitsherausforderung

Die Funktion Security Challenge überwacht die Stärke und die Sicherheit aller Passwörter im Tresor von LastPass. Die Oberfläche von Security Challenge ist benutzerfreundlich und hat die Bewertung meiner Passwort-Sicherheit ganz klar angezeigt.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Sobald ich alle meine Konten in LastPass eingetragen hatte, überprüfte ich sie mit der Funktion Security Challenge. Ich wollte sehen, ob es irgendwelche Probleme gibt. Meine Anmeldedaten wurde auch potenzielle Probleme überprüft. Damit sind schwache Passwörter oder Duplikate gemeint. Ich habe außerdem alle bekannten Datenbanken überprüft, die es im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen gibt. Ich wollte wissen, ob meine Anmeldedaten gestohlen wurden oder in irgendwelchen Lecks aufgetaucht sind.

Zum Glück waren die meisten meiner Passwörter sehr sicher und keines davon war in irgendwelche Datenschutzverletzungen involviert. Bei den unsicheren Passwörtern bekam ich die Option, sie entweder automatisch ändern zu lassen (sollte das erlaubt sein) oder die Website mit den schwachen Passwörtern zu besuchen. In diesem Fall muss ich sie natürlich manuell ändern.

Viele Passwort-Manager bieten eine ähnliche Version, wie zum Beispiel 1Passwords Watchtower. Mir gefällt, wie die Security Challenge von LastPass seine Untersuchungen präsentiert. Bei jeder Anmeldung an meinem LastPass-Konto habe ich die Bewertung der Security Challenge gesehen. Deswegen habe ich im sofort im Blick, wie gut meine Passwort-Sicherheit generell ist. Ich konnte schnell Änderungen durchführen, wenn das notwendig war.

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Automatisches Ändern von Passwörtern

Das automatische Ändern von Passwörtern ist eine LastPass-Funktion, bei der Du Dein LastPass-Konto mit gewissen Websites verbindest. Danach kannst Du Deine Passwörter automatisch ändern, ohne Dich an der jeweiligen Website anmelden zu müssen. Eine manuelle Änderung direkt auf der Website ist also nicht notwendig. Es gibt diese Option für circa 75 populäre Websites wie zum Beispiel Facebook und Twitter.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Mithilfe dieser Funktion habe ich einige meiner älteren Passwörter auf sozialen Medien geändert. Es hat perfekt funktioniert. Die Konfiguration war sehr einfach und ich habe damit sehr viel Zeit gespart. Alte und schwache Passwörter waren damit in Windeseile geändert. Ich wünschte mir nur, dass LastPass diese Funktion bei viel mehr Websites implementiert.

Die meisten anderen Passwort-Manager bieten keine ähnliche Funktion. Eine Ausnahme an dieser Stelle ist Dashlane. Die LastPass-Funktion für die automatische Änderung von Passwörtern ist genauso benutzerfreundlich wie bei Dashlane. Allerdings ist Dashlane an dieser Stelle etwas besser, weil sie mehr Websites unterstützt (circa 500). Außerdem kannst Du dort mehrere Passwörter mit nur einem Klick ändern. Bei LastPass musst Du jedes Passwort einzeln ändern. Trotzdem ist es eine tolle Funktion und ich erwarten, dass LastPass hier in Zukunft weitere Websites unterstützt und diverse Updates implementiert.

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Notfall-Zugriff

Mit dem Notfall-Zugriff bekommt eine vertrauenswürdige Kontaktperson Zugriff auf Deinen LastPass-Tresor, sollte das notwendig werden.

Ich habe diese Funktion konfiguriert und meinen besten Freund als Notfallkontakt angegeben. Als Wartezeit habe ich eine Dauer von 2 Stunden festgelegt. Er hat dann eine Anfrage geschickt, auf meinen Passwort-Tresor zugreifen zu dürfen. Ich wurde per E-Mail benachrichtigt und konnte dem Zugriff innerhalb von 2 Stunden widersprechen. Mir hat gefallen, dass ich eine Wartezeit selbst bestimmen darf (bis zu 30 Tage). Während dieser Zeit kann ich mir die Sache anders überlegen und den Zugriff auf meinem LastPass-Tresor verbieten, sollte ich nicht mehr wollen, dass mein Notfallkontakt Zugriff auf meine Daten hat. Ich kann mich auch jederzeit entscheiden, den Zugriff auf meinen Tresor komplett zu verbieten.

Was mir bei LastPass noch sehr gut gefallen würde, ist etwas wie bei Password Boss. Dort kann ich den Notfall-Zugriff für spezielle Log-ins freischalten. In diesem Fall können die Notfallkontakte nur auf bestimmte Anmeldedaten zugreifen und nicht auf den gesamten Tresor bei LastPass. Die Herangehensweise von LastPass ist aber auch in Ordnung. Die Konfiguration der Funktion war einfach und mein Freund hatte keine Probleme, nach Ablauf der Wartezeit auf meine Daten zuzugreifen.

Der Notfall-Zugriff ist nur bei den Paketen LastPass Premium und Family enthalten und nicht im kostenfreien Paket LastPass Free.

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Zugriff auf bestimmte Länder begrenzen

Mit der Länderbeschränkung von LastPass kann ich bestimmen, in welchen Ländern ich Zugriff auf meine LastPass-Log-ins habe.

LastPass – Sicherheitsfunktionen

Das ist eine weitere Schutzschicht. Hacker aus anderen Ländern bekommen somit keinen Zugriff auf meinen LastPass-Tresor. Du musst aber daran denken, wenn Du in ein anderes Land reist. Aktualisiere die Einstellungen entsprechend, sonst kannst Du selbst nicht auf den Tresor zugreifen, wenn Du auf Reisen bist. Ich benutze außerdem oft ein VPN. Deswegen habe ich die Funktion so eingestellt, dass die Länder in der Liste enthalten waren, mit denen ich mich oft verbinde. In diesem Fall habe ich trotz VPN Zugriff auf mein Konto bei LastPass.

Ich kenne nicht viele Passwort-Manager, die eine ähnliche Länder-Funktion anbieten. Viele Leute wird die Funktion vielleicht auch gar nicht interessieren. Reist Du nie und benutzt kein VPN, um Dich mit anderen Ländern zu verbinden, dann schützt sie Dich aber vor Hackern aus anderen Ländern.

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LastPass – Pakete und Preise

Die Premium-Pakete von LastPass werden jährlich abgerechnet. Es gibt kein monatliches Paket und LastPass bietet keine Rückerstattung an.

Allerdings bietet die kostenfreie Version von LastPass eine 30-tägige Testversion des Premium-Pakets. Du musst dafür keine Kreditkartendetails angeben. Du hast also 30 Tage Zeit und kannst Dich in aller Ruhe entscheiden, ob Dir die Funktionen in LastPass Premium einen Mehrwert bieten.

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LastPass Free – ordentliche Funktionen und unbegrenzter Passwort-Speicher

Das Paket ist mein favorisierter, kostenfreier Passwort-Manager von allen, die ich getestet habe. LastPass Free bietet sehr viele Funktionen, die bei anderen Passwort-Managern nicht zu finden sind. Dazu gehören:

  • Unterstützung für alle populären Betriebssysteme und Browser.
  • Unbegrenzter Passwort-Speicher auf so vielen Geräten, wie Du willst.
  • Teile der Passwörter mit einer anderen Person.
  • Passwort-Generator.
  • Automatisches Ausfüllen von Passwörtern.
  • Sicherheitsüberprüfung.
  • Sicherer Speicher für Kreditkarten, Dokumente und sensible Informationen.
  • Zweifaktor-Authentifizierung.
  • Kostenfreie Überprüfung von Kreditkarten und Schutz vor Identitätsdiebstahl.
  • Montag bis Freitag E-Mail-Kundenservice (24 Stunden)

LastPass Free ist definitiv einer der besten kostenfreien Passwort-Manager auf dem Markt. Allerdings muss man anmerken, dass dieses Paket keinen Notfall-Zugriff, keinen sicheren Cloud-Speicher oder erweiterte 2FA-Optionen enthält. Es ist dennoch die beste Option, wenn Du einen kostenfreien Passwort-Manager mit vielen Funktionen suchst.

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LastPass Premium – Notfall-Zugriff & mit vielen Personen teilen

LastPass Premium beinhaltet alle Funktionen des Free-Pakets und zusätzlich:

  • 1 GByte sicherer Cloud-Speicher.
  • Passwörter mit vielen Personen teilen.
  • Notfall-Zugriff. 
  • Erweiterte Optionen zur Authentifizierung. 
  • Vorrangiger E-Mail-Kundenservice

LastPass Premium hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis ist ähnlich zu vielen anderen Passwort-Managern, die allerdings weniger Funktionen bieten. Beispiele an dieser Stelle sind RememBear und 1Password.

Ich würde trotzdem lieber Dashlane benutzen, weil es mehr fortschrittliche Funktionen mit sich bringt. Dazu gehören ein VPN und eine automatische Passwort-Änderung für mehr Websites. Dafür ist LastPass Premium günstiger und stellt trotzdem umfassend Funktionen für das Passwort-Management zur Verfügung.

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LastPass Families – mehrere Anwender und mit unbegrenzt vielen Personen teilen

Das Familienpaket von LastPass umfasst bis zu 6 Anwender. Du bekommst alle Funktionen von LastPass Premium und zusätzlich die nachfolgenden Funktionen:

  • Dashboard zur Verwaltung des Familienpakets. Du kannst Mitglieder einfach hinzufügen und entfernen. Verwenden dafür einfach die E-Mail-Adresse.
  • So viele Ordner teilen, wie Du willst. Damit kann man Anwendern Zugriff auf spezielle Passwort-Ordner erteilen. Es ist eine bequeme Option, Daten mit individuellen Personen oder Gruppen zu teilen.

LastPass Families gefällt mir sehr gut. Mithilfe des Dashboards lässt sich bequem kontrollieren, wer Zugriff auf die gemeinsam genutzten Ordner hat. Du darfst das Paket 30 Tage testen, genau wie LastPass Premium. Benötigen Familien allerdings mehr als Anwender, dann bevorzuge ich das Familienpaket von 1Password. Dort kannst Du gegen eine kleine Gebühr weitere Anwender hinzufügen und der Umfang der Sicherheitsfunktionen ist ähnlich. Für große Familien ist das eine kostengünstigere Variante. Brauchst Du die Software aber nur für 6 Leute und weniger, dann ist LastPass besser.

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LastPass-Paket für geschäftliche Anwender*innen – Teams, Enterprise und Identity

LastPass bietet mehrere Pakete für geschäftliche Anwender*innen: Teams, Enterprise und Identity.

Wie bei allen Paketen von LastPass gibt es auch hier ein benutzerfreundliches Admin-Dashboard, einen Passwort-Tresor für alle Mitarbeiter*innen (das Unternehmen behält aber die Kontrolle) und lesefreundliche Berichte. LastPass Enterprise und Identity enthalten auch fortschrittliche Funktionen wie zum Beispiel:

  • Über 100 anpassbare Sicherheitsrichtlinien.
  • SSO (Single Sign-on) mit über 1200 integrierten Anwendungen und mehreren unterstützten Richtlinien.
  • Umfassende SSO-Berichte.
  • API- und Verzeichnis-Integration.
  • Dedizierter Account-Manager.
  • Anpassbare Multi-Faktor-Authentifizierung, die biometrische und kontextbezogene Faktoren kombiniert.
  • Arbeitsplatz-Anmeldung, die es Mitarbeitern ermöglicht, bei der Anmeldung an Arbeitsplätzen biometrische Daten zu verwenden.
  • Detaillierte Authentifizierungs-Berichte.

Geschäftliche Anwender*innen sollten sich außerdem Passwort-Manager wie zum Beispiel PassCamp ansehen. Sie sind für größere Teams entwickelt, die Passwörter sicher gemeinsam nutzen wollen. Man muss aber auch sagen, dass die geschäftlichen Pakete von LastPass attraktive Preise bieten, die definitiv eine Überlegung wert sind.

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LastPass – Benutzerfreundlichkeit und Konfiguration

LastPass unterstützt alle großen Betriebssysteme und Browser. Auch weniger bekannte Browser wie zum Beispiel Dolphin (für Android und Linux) werden unterstützt.

Als ich mein LastPass-Konto online erstellt hatte, wurde ich nach meiner E-Mail-Adresse gefragt und gebeten, ein starkes Hauptpasswort zu erstellen. Im folgenden Bildschirm kam gleich die Option, die Browser-Erweiterung zu installieren. Die Installation der Browser-Erweiterung war schnell und einfach. Mit nur einem Klick war die Sache erledigt.

LastPass – Benutzerfreundlichkeit und Konfiguration

Ich bin ein großer Fan der Browser-Erweiterung von LastPass und habe sie sowohl bei Chrome als auch Safari installiert. Sie ist wirklich benutzerfreundlich. Mir gefällt die Suchfunktion, damit ich meine benötigten Passwörter schnell finde. Das Hinzufügen neuer Konten und Registrierungen ist ebenfalls einfach. Mir wird sogar die Option geboten, komplexe Passwörter zu erstellen. Sobald man die Registrierung abgeschlossen hat, gibt es die Option, die Log-in-Details zu speichern.

Im Abschluss habe ich die Desktop-App von LastPass heruntergeladen. Sowohl Download als auch Installation waren schnell. Ich musste einfach nur die E-Mail-Adresse meines LastPass-Kontos angeben und sie mit dem Hauptpasswort bestätigen. Alle meine Daten waren sofort verfügbar. Die Desktop-App ist so benutzerfreundlich wie die Browser-Erweiterung. Das Layout der App ist verständlich und man findet Passwörter schnell. Das gilt auch für andere Daten, die in meinem Tresor gespeichert sind.

Im Großen und Ganzen ist LastPass benutzerfreundlich. Etwas eigenartig fand ich aber, dass es keine Möglichkeit gibt, existierende Passwort-Datenbanken in der Desktop-App zu importieren. Du musst das via Browser-Erweiterung erledigen. Das ist zwar benutzerfreundlich, wenn auch am Anfang etwas verzwickt.

Mir hat gefallen, dass LastPass den Import von anderen großen Passwort-Managern unterstützt. Damit sind zum Beispiel 1Password, Dashlane, RoboForm und andere gemeint. Ebenso ist ein Import von populären Browsern wie Chrome und Safari möglich. Konkurrenzprodukte wie PassCamp bieten einen Import der Passwörter nur über unsichere CSV-Dateien an. Deswegen gefallen mir diese direkten Import-Funktionen, die sicherer sind.

LastPass – Benutzerfreundlichkeit und Konfiguration

LastPass könnten den Import von Daten einfacher machen. Dann müssten Anwender nicht suchen, bis sie diese wichtige Funktion finden. Allerdings dürfte das für die meisten Anwender*innen kein Problem sein. So oder so findet man sich bei LastPass schnell zurecht und kann das Programm problemlos bedienen.

Unterm Strich finde ich den Einrichtungsvorgang von LastPass schnell und einfach. Es ist sowohl für Anfänger als auch für technisch versierte Leute eine tolle Option. Browser-Erweiterung und auch die Desktop-App sind benutzerfreundlich und verständlich. Viele der Sicherheitsfunktionen von LastPass sind ein bisschen fortgeschritten, werden aber verständlich präsentiert. Das macht sie einfach und intuitiv.

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LastPass – mobile App

LastPass bietet mobile Apps für iOS und auch Android.

Ich habe beide Apps getestet. Sie lassen sich äquivalent zur Desktop-Version sehr einfach installieren. Ich musste sie sowohl beim iPhone als auch Android nur herunterladen und installieren. Danach habe ich E-Mail-Adresse und Hauptpasswort eingegeben.

Die Oberfläche ist einfach und benutzerfreundlich. Das gilt sowohl für iOS als auch Android.

LastPass – mobile App

Ich habe aber auch herausgefunden, dass in der mobilen Oberfläche ein paar Optionen fehlen, die in der Desktop-App enthalten sind. Zum Beispiel ist die Oberfläche für das Teilen in der mobilen App nicht enthalten. In der PC-Version ist das schon der Fall. Nach einer kurzen Suche habe ich aber eine “Teilen”-Option in der Liste der Aktionen gefunden, die es für jedes Element gibt.

LastPass – mobile App

Die mobile App von LastPass verfügt über einen integrierten Browser – deswegen ist das Anmelden an meinen Online-Konten einfach. Das gilt auch für das automatische Ausfüllen der Anmeldedaten.

Etwas überrascht hat mich die Option “Hauptpasswort merken”. Sie ist zwar klar als “nicht empfohlen” gekennzeichnet, aber ich bin der Meinung, dass es so eine Option überhaupt nicht geben sollte.

LastPass – mobile App

Die iOS-Version halte ich für benutzerfreundlicher als die Android-Variante. Die iOS App hat perfekt funktioniert. Die Android-Version war hingegen etwas fehlerhaft. Manchmal hat das automatische Ausfüllen bei der Android-Version nicht geklappt, wenn ich mich bei bestimmten Online-Konten anmelden wollte. Mir wurde außerdem angeboten, meine Daten in den Suchfeldern des Browsers und von Websites einzufüllen. Das war ein bisschen nervig.

Insgesamt bieten die iOS und Android Apps von LastPass aber viele Funktionen und sie lassen sich einfach konfigurieren sowie bedienen. Viele andere Passwort-Manager haben entweder überhaupt keine mobilen Apps oder wirklich schlechte. Deswegen ist es angenehm, dass sich LastPass auch um mobile Nutzer*innen kümmert. Einige Optionen sind ein bisschen versteckt. Damit ist die schon erwähnte Teilen-Funktion gemeint. Die Option “Hauptpasswort merken” scheint mir völlig fehl am Platz zu sein. Mit der Android-Version hatte ich ein paar kleinere Probleme, aber mein Nutzererlebnis konnte das kaum trüben. Ich erwarte, dass LastPass die Funktionalität der mobilen Apps weiter verbessert.

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LastPass – Kundenservice

LastPass bietet für allgemeine Fragen ziemlich gute Optionen in Sachen Kundenservice an. Möchtest Du das Team des Kundenservices erreichen, ist das allerdings etwas schwieriger. Es gibt eine ganze Reihe an Schulungsvideos, “How-To”-Anleitungen und einen FAQ-Bereich. Du findest sie auf der Website von LastPass. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg, die anderen Optionen des Kundenservices zu nutzen.

Telefonischen Kundendienst gibt es nicht und das ist bei Passwort-Managern keine Seltenheit. Die Liste mit den anderen Optionen, um Kundenservice bei LastPass zu erhalten, ist allerdings ziemlich verwirrend.

Zum Beispiel betreibt LastPass 3 verschiedene Twitter-Konten. Einer informiert über Ausfälle und gelöste Probleme. Ein weiterer bietet Live-Kundenservice zwischen Montag und Freitag 9 bis 17 Uhr ET. Im dritten Konto findest Du allgemeine Beiträge und Updates zu LastPass.

Einen direkten Link von der Website zum Twitter-Kundenservice gibt es allerdings nicht. Klickt man aber auf den Link “Status” auf der Website von LastPass, kommt man zum Twitter-Konto “Status Update”. Über dieses Konto bin ich dann zum Live-Kundenservice gelangt. Das ist nicht gerade der direkte Weg!

Ich habe dem LastPass-Live-Kundenservice auf Twitter eine Frage außerhalb der Geschäftszeiten gestellt und binnen 12 Stunden eine Antwort erhalten. Diese Option ist in Ordnung. Gibt es ein dringendes Problem, ist es aber zu langsam.

Überrascht war ich auch, dass ich auf der Website von LastPass keinen direkten Link zum E-Mail-Kundendienst finden konnte. Das fand ich ziemlich enttäuschend. Du sollst zuerst im FAQ-Bereich suchen und wenn Du dort keine Lösung für Dein Problem findest, dann wird Dir am Ende der Seite ein Link zum E-Mail-Kundenservice präsentiert.

Nun musst Du Deine Frage über ein Formular stellen und bekommst dann eine Nummer für Deinen Fall. Ich habe meine Frage als nicht registrierter LastPass-Anwender gestellt und in knapp über 5 Stunden eine Antwort erhalten, die meine Frage vollständig beantwortet hat. Besitzt Du ein Abonnement von LastPass, ist die Wartezeit noch kürzer, weil Premium-Anwender*innen priorisiert behandelt werden.

LastPass – Kundenservice

LastPass bietet auch ein Forum an, das auf der Website als Quelle für Problembehandlungen genannt wird. Allerdings solltest Du das Forum wirklich nicht für dringende Fälle benutzen. Sie sind eigentlich dafür gedacht, dass sich Anwender über LastPass austauschen. Die Firma überwacht das Forum nicht. Der Kundenservice von LastPass sollte das Forum aber schon im Auge behalten, wie das bei 1Password der Fall ist. Der Kundendienst überwacht sein Forum dauernd und antwortet auch schnell auf Fragen.

Es wäre meiner Meinung nach schon sehr gut, wenn LastPass die Optionen für den Kundenservice einfacher zugänglich machen würde. Die Mitarbeiter*innen des Kundenservices via E-Mail und Twitter haben meine Fragen schnell und professionell beantwortet. Allerdings war es zu aufwendig und hat mich zu viel Zeit gekostet, den Kundenservice zu kontaktieren. Auf der Website des Anbieters findest Du aber jede Menge hilfreiche Informationen, wie man LastPass benutzt. Die meisten Anwender*innen werden den Kundenservice möglicherweise niemals kontaktieren müssen. Ist das dennoch der Fall (und Du findest die richtige E-Mail-Adresse), bekommst Du binnen weniger Stunden eine detaillierte und ausführliche Antwort.

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Ist LastPass ein sicherer und benutzerfreundlicher Passwort-Manager?

Ja, LastPass ist sicher und benutzerfreundlich. Es verwendet Verschlüsselung mit AES 256-Bit und garantiert damit, dass alle Passwörter sicher gespeichert werden. Es verwendet auch viele fortschrittliche Optionen für Multifaktor-Authentifizierung, um eine zusätzliche Schutzschicht zu gewähren.

Die Oberfläche von LastPass ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich. Meine gespeicherten Passwörter habe ich sehr einfach gefunden, weil die Oberfläche sehr organisiert ist. Meine Passwörter werden in verschiedene Kategorien eingeordnet. Mit der Browser-Erweiterung von LastPass lassen sich Passwörter von Online-Konten unglaublich einfach speichern. Außerdem kannst Du bei Registrierungen für neue Konten sehr komplexe Passwörter generieren lassen.

Damit LastPass mein favorisierter Passwort-Manager wird, müsste sich die Funktionalität einiger Funktionen verbessern. Die automatischen Passwort-Änderungen würde eine Verbesserung vertragen, sodass Du mehrere Passwörter gleichzeitig ändern kannst. Das ist zum Beispiel bei der Option für Passwort-Änderung von Dashlane der Fall. Außerdem könnte das Unternehmen daran arbeiten, dass der Kundenservice einfacher erreichbar ist.

Unterm Strich ist LastPass sowohl für Anfänger als auch für technisch versierte Anwender*innen eine tolle Option, wenn sie einen sicheren Passwort-Manager suchen. Es gibt viele zusätzliche Werkzeuge, die Du bei anderen Passwort-Managern nicht findest. Damit ist zum Beispiel die automatische Änderung von Passwörtern gemeint oder die diversen Optionen zur Wiederherstellung. LastPass Free ist einer der besten kostenfreien Passwort-Manager auf dem Markt (mit unbegrenztem Speicher auf unzählig vielen Geräten). LastPass Premium bietet zusätzliche Notfallfunktionen, Cloud-Speicher und fortschrittliche Funktionen für die Authentifizierung. LastPass Families ist eines der besseren Pakete für Familien auf dem Markt. Hier findest Du das Dashboard für die Verwaltung der Familienmitglieder und Du kannst mit den Mitgliedern so viele Passwörter teilen, wie Du möchtest.

Für alle LastPass-Pakete gibt es eine 30-tägige Testversion. Deswegen kannst Du risikofrei testen und selbst überprüfen, ob Dir die Software gefällt.

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Gibt es eine kostenfreie Version von LastPass?

Ja. LastPass bietet eine echt gute kostenfreie Version. Sie beinhaltet:

  • Ein sicherer Tresor, auf den man von mehreren Geräten zugreifen kann. Auch eine Verwaltung von mehreren Geräten ist möglich.
  • Unbegrenzter Passwort-Speicher.
  • Schutz vor Identitätsdiebstahl und Überwachung der Kreditkarte.
  • Teilen von Passwörtern mit einer weiteren Person.
  • Passwort-Generator.
  • Passwort-Sicherheitsüberprüfungen.
  • Sicherer Speicher für Notizen.

LastPass Free ist einer der kostenfreien Passwort-Manager mit den meisten Funktionen. Einige Funktionen fehlen, die ich als notwendig erachte. Das sind zum Beispiel Notfallzugriff, Teilen mit mehreren Personen und eine sichere Datenablage. Trotzdem ist es mein favorisierter Passwort-Manager auf dem Markt.

Bietet LastPass Optionen zur Wiederherstellung des Kontos?

Ja. LastPass bietet sogar mehr Wiederherstellungs-Optionen als alle anderen Passwort-Manager auf dem Markt. Du kannst:

  • Einen Tipps für Dein Hauptkennwort erhalten.
  • Deinen Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung auf dem Smartphone nutzen, um Deine Identität zu bestätigen.
  • Mit einem Wiederherstellungs-Passwort auf Dein Konto zugreifen, wenn Du den gleichen Computer oder Browser benutzt.
  • Eine SMS mit einem einzigartigen Code erhalten, um Dein Hauptpasswort zurückzusetzen.
  • Ein altes Hauptpasswort benutzen (wenn es innerhalb von 30 Tagen geändert wurde).

LastPass Premium bietet außerdem eine Funktion für einen Notfallzugriff. Du kannst einen Notfallkontakt festlegen, der Zugriff auf die Daten Deines Tresors bekommst, solltest Du dazu nicht in der Lage sein.

Kann ich Passwörter aus meinem LastPass-Tresor mit anderen Leuten teilen?

Ja. Die gemeinsame Nutzung von Log-ins und anderen Daten aus Deiner LastPass-Datenbank  ist möglich, indem Du den entsprechenden Personen eine Einladung via E-Mail schickst. Anwender*innen ohne LastPass-Konto müssen erst eines erstellen, damit Du Informationen mit ihnen teilen kannst.

Bei LastPass Free darfst Du alle Deine Passwörter mit einer einzigen Person teilen. Bei LastPass Premium und allen anderen kostenpflichtigen Paketen ermöglichen es, Daten mit mehreren Nutzer*innen zu teilen.

Eine tolle Sache an der Sharing-Funktion von LastPass ist, dass Du Passwörter mit anderen teilen kannst, ohne dass sie das entsprechende Passwort sehen. Sie können es also benutzen, wissen aber nicht, wie das Passwort lautet.

Ist LastPass sicher?

Ja. Eine Nutzung von LastPass auf allen PCs, Macs und mobilen Geräten ist sehr sicher. LastPass hat eine Keine-Wissen-Richtlinie. Das bedeutet, dass selbst das Team von LastPass keinen Zugriff auf Deine Daten hat. Es kann die Informationen, die im Tresor gespeichert sind, nicht lesen oder mit anderen teilen.

LastPass setzt auf Verschlüsselung nach Militär-Standard – AES 256-Bit und TLS-Zertifizierung. Damit werden alle Daten geschützt, die in einem LastPass-Tresor gespeichert sind.

Es gibt auch einige zusätzliche Sicherheitsoptionen, die garantieren, dass alle Passwörter sicher sind. Dazu gehören:

  • Zusätzliche Multifaktor-Authentifizierungs-Optionen.
  • Verifizierung via Touch ID und Face ID.
  • Optionen, um nur Anmeldungen von speziellen Ländern zu erlauben.

Abgesehen von dem erhöhten Sicherheitsniveau bietet LastPass auch einige Funktionen, um das Surfen im Web und die Anmeldung an Konten noch sicherer zu machen. Damit sind zum Beispiel die Änderungen von Passwörtern mit einem Klick und Einschränkungen auf Länder-Ebene gemeint.

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Fazit

LastPass ist ein benutzerfreundlich, reicht an Funktionen und sicher. Mir gefällt die automatische Passwort-Änderung und die mehreren Wiederherstellungsoptionen für das Konto sehr gut. An einigen Stellen finde ich Verbesserungen angebracht (mehr Optionen für die automatische Änderung und besseren Kundenservice). Trotzdem bietet LastPass sehr viele gut gemachte Funktionen, die sich einfach einrichten und benutzen lassen. Du kannst alle Pakete von LastPass 30 Tage lang kostenfrei testen.

Über den Autor

Sophie Anderson
Sophie Anderson
Sicherheitsexpertin und Journalistin

Über den Autor

Er war erst Software-Ingenieur und arbeitete in den letzten 10 Jahren als Sicherheitsexperte und Journalist.

Sehen Sie sich die Top 3 alternativen Passwort-Manager an

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