
Veröffentlicht am: 24. April 2026
In nur 3 Schritten (einfach + schnell) sicher das Dark Web nutzen 2026:
- Lade den Tor-Browser herunter und installiere ihn. Es handelt sich um einen speziellen Browser mit integrierten Datenschutzfunktionen für den Zugriff auf das Dark Web.
- Lade ein VPN herunter, das Tor-Datenverkehr unterstützt, und installiere es. Ich empfehle ExpressVPN – es unterstützt Tor-Datenverkehr auf all seinen Servern und verfügt über eine unabhängig geprüfte und bestätigte No-Logs-Richtlinie.
- Verbinde dich mit einem VPN-Server und starte den Tor-Browser. Wähle einen nahegelegenen Server für bestmögliche Geschwindigkeit. Schon ist alles bereit! Du kannst nun sicherer auf Dark-Web-Seiten zugreifen.
Die Nutzung des Dark Web birgt ernsthafte Risiken für Nutzer, die keine angemessenen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Schädliche Links, Phishing-Fallen und gefälschte Seiten, die Datendiebstahl betreiben, sind weit verbreitet. Obwohl der Tor-Browser (das gängigste Tool für den Zugriff auf das Dark Web) einige eingebaute Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen bietet, ist er nicht zu 100 % sicher.
In diesem Artikel erläutere ich die verschiedenen Gefahren des Dark Web und erkläre, wie du dich beim Surfen schützen kannst, damit du die verborgenen Ecken des Internets sicher erkunden kannst. Anmerkung der Redaktion: ExpressVPN und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
So nutzt du das Dark Web sicher auf jedem Gerät
1. Lade den Tor-Browser herunter und installiere ihn.
Du benötigst spezielle Tools für den Zugriff auf das Dark Web und der Tor-Browser ist die sicherste und beliebteste Option. Achte darauf, den Browser nur von der offiziellen Website (torproject.org) herunterzuladen. Das Herunterladen und Installieren sollte nur 2–3 Minuten in Anspruch nehmen.

2. Wähle ein VPN, das gut für den Zugriff auf das Dark Web geeignet ist.
ExpressVPN ist meine erste Wahl, da es Tor-Datenverkehr auf allen Servern unterstützt und automatisch funktioniert, ohne zusätzliche Konfigurationen zu benötigen. Es bietet außerdem sehr schnelle Geschwindigkeiten, und seine No-Logs-Richtlinie wurde unabhängig geprüft und bestätigt. So kannst du dir sicher sein, dass keine Nutzerdaten gespeichert werden. Zudem gilt für alle Erstkäufe eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, sodass du ExpressVPN risikofrei testen kannst.

3. Lade das VPN auf dein Gerät herunter und installiere es.
Du kannst die VPN-App von der offiziellen Website des Anbieters oder aus dem App-Store deines Geräts herunterladen. Starte die Installationsdatei und folge einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm.

4. Verbinde dich mit einem VPN-Server und starte den Tor-Browser.
Öffne die VPN-App und verbinde dich mit einem nahegelegenen Server, bevor du den Tor-Browser startest. Du kannst nun sicherer auf das Dark Web zugreifen.

Welche Risiken birgt das Dark Web?

- Malware und Viren. Das Dark Web weist im Vergleich zum normalen Internet eine wesentlich höhere Dichte an schädlichen Dateien und Links auf. Das liegt daran, dass es keine vertrauenswürdigen Kontrollinstanzen, Antivirenprüfungen oder Warnsysteme wie auf gängigen Plattformen gibt. Wenn dein Tor-Browser oder dein System nicht richtig konfiguriert ist, kann ein einziger unbedachter Klick im Dark Web dein gesamtes System gefährden.
- Phishing-Betrug und gefälschte Dienste. Viele Dark-Web-Seiten sind darauf ausgelegt, Nutzer zu täuschen, indem sie sich als vertrauenswürdige Marktplätze, Anmeldeseiten oder Anbieter ausgeben. Solche Betrugsfälle können deine Anmeldedaten, persönlichen Daten oder Kryptowährungen stehlen. Da Dark-Web-URLs oft lang und zufällig sind, ist es leicht, eine gefälschte Seite mit einer echten zu verwechseln – und wenn du einmal Geld oder Informationen übermittelt hast, gibt es keine Möglichkeit, diese zurückzubekommen.
- Überwachung und Verfolgung. Das Dark Web zieht risikoreiches Verhalten an und steht damit auch verstärkt im Fokus von Personen, die dieses Verhalten ausnutzen oder untersuchen möchten, wie beispielsweise Behörden und Cyberkriminelle. Tor hilft zwar dabei, deine Verbindung zu anonymisieren, ist aber nicht narrensicher. Wenn du JavaScript aktivierst, Dateien herunterlädst, dich in Konten einloggst oder ohne zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen surfst, könnten deine Aktivitäten zurückverfolgt werden.
- Illegale Inhalte. Manche Bereiche des Dark Web beherbergen zutiefst verstörende oder illegale Inhalte. Da diese Inhalte nicht immer klar gekennzeichnet sind, kann man leicht auf schädliche oder traumatisierende Inhalte stoßen. In manchen Ländern kann bereits das bloße Betrachten bestimmter Inhalte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
- Finanzbetrug. Transaktionen im Dark Web erfolgen üblicherweise über Kryptowährungen, die weder rückgängig gemacht noch zurückverfolgt werden können. Betrug ist weit verbreitet: falsche oder betrügerische Anbieter nehmen dein Geld und verschwinden. Es gibt keine Erstattungen, keinen Support und keine Garantie, dass bestellte Waren ankommen oder überhaupt existieren.
- Rufschädigung oder rechtliche Konsequenzen. Selbst wenn du keine illegalen Aktivitäten betreibst, kann der Zugriff auf das Dark Web Verdacht erregen. In manchen Ländern könnten Behörden die Nutzung des Dark Web als verdächtig einstufen und weitere Ermittlungen einleiten, insbesondere wenn dein Surfverhalten nicht ausreichend geschützt ist.
Tipps für sicheres Surfen im Dark Web
Das Dark Web birgt zwar Risiken, aber mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen lässt es sich sicher erkunden. Indem du grundlegende Sicherheitstipps befolgst und die richtigen Tools verwendest, kannst du das Risiko, in Schwierigkeiten zu geraten, erheblich reduzieren.
1. Verwende den Tor-Browser

Der Tor-Browser ist die sicherste und vertrauenswürdigste Methode, um auf das Dark Web zuzugreifen. Dieser wurde speziell entwickelt, um eine Verbindung zu .onion-Seiten herzustellen, die Teil des Tor-Netzwerks sind – einem System, das deine Anonymität schützt, indem es deinen Internetverkehr durch mehrere verschlüsselte Server weltweit leitet. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, dich bei der Nutzung des Tor-Browsers zu schützen. Vermeide zufällige Dark-Web-Browser oder Tools, die du online findest. Auch wenn sie nicht aktiv schädlich sind, können sie schwache Sicherheitsmechanismen haben oder dich Bedrohungen aussetzen. Stelle außerdem sicher, dass du den Tor-Browser nur von der offiziellen Website herunterlädst
2. Installiere ein Virtual Private Network (VPN)

Es empfiehlt sich, eine Verbindung zu einem vertrauenswürdigen VPN herzustellen, bevor du den Tor-Browser für den Zugriff auf das Dark Web öffnest. Diese Konfiguration nennt sich „Tor over VPN“.
Ohne VPN kann der erste Server im Tor-Netzwerk (der Eingangsknoten) deine echte IP-Adresse sehen, und dein Internetanbieter (ISP) kann erkennen, dass du auf das Dark Web zugreifst. Dies stellt ein Datenschutzrisiko dar, auch wenn sie nicht sehen können, was du im Dark Web tust. Außerdem kann der Zugriff auf das Dark Web in manchen Regionen Verdacht erregen oder zu verstärkter Überwachung führen. Darüber hinaus schützt ein VPN deine Identität, falls es bei Tor zu Leaks kommen sollte.
Da Tor over VPN deine Privatsphäre in die Hände des VPN-Anbieters legt, ist es wichtig, einen Anbieter mit einer strikten No-Logs-Richtlinie zu wählen, der also keine Nutzerdaten speichert. ExpressVPN ist meine Top-Empfehlung für Tor-VPNs da es schnell und einfach zu bedienen ist und seine No-Logs-Richtlinie von unabhängigen Cybersicherheitsexperten geprüft und bestätigt wurde.
3. Installiere eine Antivirensoftware

Die meisten Dark-Web-Seiten sind unreguliert, was bedeutet, dass es weniger Schutzmechanismen gibt, die dich vor dem versehentlichen Herunterladen von Malware bewahren.
Eine gute Antivirensoftware kann Bedrohungen erkennen, unter Quarantäne stellen und entfernen, bevor sie dein Gerät beschädigen oder sensible Daten stehlen. Meine Lieblings-Antivirensoftware im Jahr 2026 ist Norton, das bei meinen Tests eine 100-prozentige Schutzrate erzielte (und damit den integrierten Schutz meiner Geräte bei Weitem übertraf).
4. Halte dich an vertrauenswürdige Seiten

Im Gegensatz zum normalen Internet, wo Websites häufig bewertet oder rezensiert werden, sind die meisten Dark-Web-Seiten unreguliert. Daher ist es wichtig, nur bekannte und seriöse Seiten mit nachweislich zuverlässigen Informationen oder Diensten zu besuchen.
Sei vorsichtig bei zufälligen oder unbekannten Links; diese könnten zu gefährlichen oder schädlichen Websites führen. Wenn du dir bei einem Link unsicher bist, recherchiere oder frage vertrauenswürdige Quellen in Dark-Web-Communities.
5. Gib keine persönlichen Informationen preis
Melde dich beim Surfen im Dark Web niemals bei einem Konto an, das mit deiner echten Identität verknüpft ist (E-Mail, soziale Medien, Banking usw.). Dies kann nämlich deine Aktivitäten mit dir in Verbindung bringen und deine Anonymität zunichtemachen. Wenn du Konten bei Dark-Web-Diensten erstellen musst, verwende eine Wegwerf-E-Mail-Adresse und benutze niemals Benutzernamen oder Passwörter aus deinem echten Leben. Falls du etwas im Dark Web kaufen musst – was ich nicht empfehle – solltest du immer mit Kryptowährungen bezahlen.
6. Lade keine Dateien herunter und klicke keine Werbung an
Dateien aus dem Dark Web können leicht Malware oder Tracking-Code enthalten. Wenn du unbedingt etwas herunterladen musst, scanne es mit einer Antivirensoftware und erwäge die Verwendung eines separaten Geräts oder einer virtuellen Maschine. Vermeide außerdem das Anklicken verdächtiger Werbeanzeigen oder Pop-ups, da diese Malware enthalten oder zu Betrugsseiten führen können.
7. Halte JavaScript deaktiviert

JavaScript ist eine Programmiersprache, die von Websites verwendet wird, um interaktive Funktionen wie Videos, Formulare und dynamische Inhalte hinzuzufügen. Im Dark Web kann JavaScript jedoch auch von Hackern ausgenutzt werden, um deine Aktivitäten zu verfolgen oder Malware auf dein Gerät zu schleusen. Um das Risiko dieser Bedrohungen zu verringern, wird dringend empfohlen, JavaScript beim Surfen auf Dark-Web-Seiten zu deaktivieren.
Um JavaScript im Tor-Browser zu deaktivieren, gehe zum Datenschutz und Sicherheit -Tab in den Einstellungen und setze die Sicherheitsstufe auf Sicherer oder Am sichersten.
8. Verwende nicht dein Hauptgerät
Die Verwendung eines dedizierten Geräts verringert das Risiko, persönliche Informationen preiszugeben oder dein Hauptgerät mit Malware zu infizieren. Manche entscheiden sich für eine virtuelle Maschine (VM) oder ein Live-Betriebssystem (wie Tails), das von einem USB-Stick läuft und nach dem Herunterfahren keine Spuren hinterlässt.
Wenn du dein Hauptgerät verwenden musst, triff unbedingt zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, wie das regelmäßige Erstellen von Backups wichtiger Dateien und den Einsatz von Antivirensoftware zur Malware-Überwachung. Ziel ist es, potenzielle Schäden zu minimieren, falls du versehentlich auf schädliche Inhalte stößt oder etwas Schädliches herunterlädst.
Anmerkung der Redaktion: ExpressVPN und diese Website gehören zur gleichen Eigentümergruppe.
Ist die Nutzung des Dark Web illegal?

Nein, der bloße Zugriff auf das Dark Web ist in den meisten Ländern nicht illegal. Das Dark Web ist lediglich ein Teil des Internets, der nicht von herkömmlichen Suchmaschinen erfasst wird und spezielle Software wie den Tor-Browser erfordert, um darauf zuzugreifen. Es wird für viele legitime Zwecke genutzt. So verwenden es beispielsweise Journalisten, Whistleblower und datenschutzbewusste Personen häufig, um sicher zu kommunizieren oder in restriktiven Regionen auf unzensierte Informationen zuzugreifen.
Das Dark Web hat jedoch einen Grund für seinen schlechten Ruf: Das Fehlen von Kontrolle und die Anonymität im Vergleich zum normalen Internet machen es zu einem Hotspot für Cyberkriminalität, wie den Kauf oder Verkauf illegaler Waren oder den Zugang zu ausbeuterischen Inhalten. In manchen Ländern kann sogar das bloße Betrachten bestimmter Inhalte ein rechtliches Risiko darstellen, weshalb du auf die Seiten, die du besuchst, achten solltest. Solange du illegale Inhalte meidest, hast du nichts zu befürchten.
Tor over VPN vs. VPN over Tor – Was ist der Unterschied?
Tor over VPN und VPN over Tor beinhalten beide die Nutzung eines VPNs in Kombination mit dem Tor-Netzwerk, jedoch in unterschiedlicher Reihenfolge. Bei Tor over VPN verbindest du dich zuerst mit einem VPN und öffnest dann den Tor-Browser, sodass dein Internetverkehr vom VPN verschlüsselt wird, bevor er in das Tor-Netzwerk gelangt. Bei VPN over Tor verbindest du dich zuerst mit dem Tor-Netzwerk und leitest deinen Datenverkehr dann durch ein VPN.
Für die meisten Menschen ist Tor over VPN die sicherere und praktischere Wahl. Es schützt deine echte IP-Adresse, selbst wenn Tor undicht wird, ist einfacher einzurichten und funktioniert mit den meisten großen VPN-Diensten.
VPN-over-Tor-Konfigurationen hingegen schützen deine echte IP-Adresse nicht, wenn Tor undicht wird, erfordern mehr technisches Setup und werden von vielen VPN-Anbietern nicht unterstützt.
Es gibt einige Gründe, warum du dich für VPN over Tor entscheiden könntest, aber versuche dies nur, wenn du weißt, was du tust.
Erstens verbirgt VPN over Tor deine Internetaktivitäten vor dem Tor-Ausgangsknoten (dem letzten Server in der Tor-Kette), der die Daten, die du an Websites sendest, einsehen könnte, wenn die Seite keine HTTPS-Verschlüsselung verwendet – was jedoch bei den meisten Seiten der Fall ist.
Zweitens ermöglicht es dir, auf Websites oder Dienste zuzugreifen, die Tor blockieren, aber VPN-Datenverkehr akzeptieren, wie Streaming- oder Banking-Seiten. Zudem kannst du so tun, als würdest du aus einem bestimmten Land surfen (dem Land, in dem sich der VPN-Server befindet, mit dem du verbunden bist).
Häufig gestellte Fragen
Ist es legal, im Dark Web zu surfen?
Ja, das Surfen im Dark Web ist in den meisten Ländern legal. Entscheidend ist, was du dort tust. Viele Menschen nutzen das Dark Web zu vollkommen legalen Zwecken, wie erhöhter Privatsphäre oder dem Zugriff auf zensierte Informationen. Da das Dark Web jedoch schlecht reguliert ist, gibt es dort wesentlich mehr illegale Inhalte, und der Zugriff auf illegale Inhalte oder Dienste ist nach wie vor strafbar.
Kann man im Dark Web getrackt werden?
Ja, du kannst auch im Dark Web getrackt werden. Obwohl Tools wie der Tor-Browser starke Anonymität bieten, können Dinge wie das Herunterladen von Dateien, das Aktivieren von JavaScript oder das Einloggen in persönliche Konten deine Identität preisgeben. Die Verwendung eines VPNs und das Befolgen sicherer Praktiken verringert das Risiko, getrackt zu werden, erheblich.
Wie erhalte ich Zugriff auf den Tor-Browser?
Du kannst den Tor-Browser kostenlos von seiner offiziellen Website unter torproject.org herunterladen. Er ist für Windows, macOS, Linux und Android verfügbar. Achte darauf, ihn nur von der offiziellen Website herunterzuladen, um gefälschte oder schädliche Versionen zu vermeiden. Ich empfehle, den Tor-Browser zusammen mit einem guten VPN zu verwenden für eine zusätzliche Ebene an Datenschutz und Sicherheit.
Ist der Tor-Browser ohne VPN sicher?
Der Tor-Browser ist zwar darauf ausgelegt, deine Privatsphäre zu schützen, ist aber allein nicht zu 100 % sicher. Ohne VPN kann dein ISP sehen, dass du Tor verwendest, und der erste Tor-Server (Eingangsknoten) kann deine echte IP-Adresse sehen. Wenn Tor zudem undicht wird, wird deine IP-Adresse für alle sichtbar. Du kannst diese Datenschutzrisiken beseitigen, indem du dich mit einem VPN verbindest, bevor du den Tor-Browser startest in einer Konfiguration namens Tor over VPN.