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Google Family Link Review (2023): Kostenlos, aber auch gut?

Raven Wu
Raven Wu
Veröffentlicht am: 23. Januar 2023

Google Family Link-Test: schnelle Experten-Zusammenfassung

Google Family Link ist eine gute kostenlose Kindersicherungs-App für Android- und Chromebook-Nutzer, aber es fehlen viele Funktionen, die man von Premium-Kindersicherungs-Apps wie Qustodio oder Net Nanny kennt.

Google Family Link verfügt über die meisten grundlegenden Funktionen, die man gemeinhin von einer Kindersicherungs-App, wie z.B. Web- und App-Filterung, Nutzungs- und Bildschirmzeitbeschränkungen und Standortverfolgung. Eine Besonderheit ist, dass Du mit Google Family Link auch festlegen kannst, welche Apps Deine Kinder aus dem Google Play herunterladen können. Außerdem kannst Du die Google Play-Käufe Deiner Kinder genehmigen oder ablehnen.

Was Du bei Google Family Link nicht finden wirst, sind Funktionen wie feingranulare Webfilter, Geofencing oder die Möglichkeit, die Textnachrichten Deines Kindes zu überwachen. Es gibt auch keine Web-Anwendung. Du kannst die Gerätenutzung Deines Kindes also nur über Dein Telefon überwachen. Und wenn Dein Kind 13 Jahre alt wird (dieses Alter kann je nach Land etwas abweichen), kann es die Überwachung selbstständig abschalten. Außerdem funktionieren viele der Überwachungsfunktionen von Google Family Link nicht unter Windows, macOS und iOS.

Aus all diesen Gründen kann ich Google Family Link nicht für die Nutzung als Kindersicherungs-App empfehlen. Stattdessen solltest Du Dir lieber eine funktionsreiche, kostenpflichtige App wie Qustodio, Net Nanny oder Norton Family anschaffen, mit der Du die Online-Aktivitäten Deiner Kinder besser kontrollieren und sie vor unangemessenen Online-Inhalten schützen kannst.

🏅 Platzierung Ranked 10 from 12 parental controls
🖥️ Web- & App-Filterung
⏲️ Nutzungsdauer-Begrenzung
📍 Standortverfolgung
💸 Einstiegspreis Kostenlos
📀 Unterstützte Betriebssysteme Android, Chromebook
📱 Anzahl an überwachten Geräten Unbegrenzt

Google Family Link – Komplettes Review

Google Family Link – Komplettes Review

Nachdem ich Google Family Link ausgiebig getestet habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine einfache, aber durchaus  funktionale App zur grundlegenden Kontrolle der digitalen Aktivitäten von Kindern handelt.

Mit Google Family Link kannst Du Webseiten und Anwendungen sperren, die Nutzung von Apps und Geräten einschränken und den Standort Deines Kindes verfolgen. Du kannst sogar die Apps bestimmen, die Dein Kind bei Google Play sehen kann, und seine In-App-Käufe verwalten.

Allerdings fehlen Google Family Link einige hilfreiche Funktionen, die bei den besten Kindersicherungs-Apps auf dem Markt mit an Bord sind. Wenn Du also nach einer vielseitigeren und leistungsfähigeren Lösung suchst, solltest Du eine Premium-App wie Qustodio, Net Nanny oder Norton Family in Betracht ziehen.

Google Family Link – Features

Google Family Link verfügt über die folgenden Funktionen:

  • Web- und App-Filterung — Lege fest, welche Webseiten Deine Kinder besuchen und welche Apps sie installieren dürfen.
  • Nutzungsdauerlimits — Lege fest, wie lange Deine Kinder ihre Geräte benutzen dürfen.
  • Standortverfolgung — Zeigt dir, wo Deine Kinder sich aufhalten.
  • Zeitplanung — Lege bestimmte Zeiten am Tag oder in der Woche fest, zu denen Dein Kind sein Gerät benutzen darf oder nicht.
  • Aktivitätsberichte — Zeigt Dir Informationen über die Gerätenutzung Deines Kindes, einschließlich der Bildschirmzeit, der installierten und verwendeten Apps, etc.

Darüber hinaus bietet Google Family Link einige weitere nützliche Funktionen, wie z.B. die Möglichkeit, die bei Google Play angebotenen Apps zu filtern und die In-App-Käufe Deines Kindes zu verwalten.

Wichtig: Wenn Dein Kind das Alter erreicht hat, ab dem es ein eigenes Google-Konto eröffnen darf (in den meisten Fällen 13), kann es die Überwachung seines Google-Kontos durch Dich jederzeit unterbinden, ohne dass es Deine Erlaubnis braucht. Allerdings erhältst Du in diesem Fall eine Benachrichtigung und das Gerät wird für 24 Stunden gesperrt, damit Du die Möglichkeit hast, mit Deinem Kind darüber zu sprechen.

Web-Filterung & -Überwachung

Google Family Link – Features

Mit den Webfiltern von Google Family Link kannst du entscheiden, welche Arten von Webseiten Dein Kind besuchen darf. Dazu kannst Du grundsätzlich alle expliziten Webseiten und Suchergebnisse blockieren und auch einzelne Webseiten auf eine Blacklist setzen. Ich habe die Filter auf dem Gerät meines Kindes getestet, indem ich Suchbegriffe eingegeben habe, die normalerweise zu für Kinder unangemessenen Suchergebnissen führen. Explizite Inhalte (wie Gewalt, Horror und Pornografie) wurden verlässlich aus den Google-Suchergebnissen entfernt. Es funktionierte sogar bei der Google Bildersuche.
Google Family Link – Features

Die Webfilter- und Webüberwachungsfunktionen von Google Family Link sind im Vergleich zu denen von Premium-Kindersicherungs-Apps sehr mangelhaft. Du kannst die Optionen Explizite Seiten blockieren und SafeSearch aktivieren, aber das wars auch schon. Bei anderen Apps wie Qustodio, Net Nanny und Norton Family kannst Du spezielle Kategorien von Seiten sperren, wie z.B. Unterhaltung und Musik, Pornografie, Einkaufen, Werbung, Filesharing, Soziale Netzwerke, Alkohol, Glücksspiel, etc.

Google Family Link – Features

Google Family Link nutzt den integrierten Browserverlauf von Google, um Dir zu zeigen, was Dein Kind im Internet treibt. Es können auf Wunsch alle Aktivitäten aufgezeichnet werden, die Dein Kind auf Seiten oder in Apps von Google vornimmt.

Aber diese Funktion hat auch ein paar Nachteile. Erstens musst Du Dich in das Konto Deines Kindes einloggen und den Google-Kontomanager aufrufen, um zu sehen, was Dein Kind gesucht und welche Webseiten es besucht hat (diese Informationen sind nicht direkt über die Google Family Link App zugänglich). Und zweitens kann die Überwachung von technisch versierten Kindern leicht umgangen werden, indem sie ihren Browserverlauf einfach löschen – denn aus irgendeinem Grund deaktiviert Google Family Link diese Möglichkeit nicht.

Google Family Link – Features

Wenn Du umfänglich über das Surfverhalten Deines Kindes informiert werden möchtest, solltest Du eher zu Qustodio oder Net Nanny greifen, die es Dir ermöglichen, den Browserverlauf Deines Kindes direkt von der Eltern-App aus zu. Außerdem kann Dein Kind bei diesen Apps seine Spuren nicht so einfach verwischen.

Die Webüberwachung von Google Family Link ist ziemlich dürftig, was Bonusfunktionen angeht. Von Qustodio kannst Du Dich zum Beispiel benachrichtigen lassen, wenn Deine Kinder auf bestimmte Webseiten zugreifen (statt diese direkt zu blocken) und Norton Family ermöglicht es Deinen Kindern, Zugriff auf eine gesperrte Webseite direkt über die App zu beantragen. So müssen sie Dir nicht erst umständlich per Textnachricht erklären, dass Du versehentlich eine eigentlich unbedenkliche Seite gesperrt hast.

Die Suchfilterung von Google Family Link basiert auf der eingebauten SafeSearch-Funktion von Google. Die Filterung funktioniert also nicht, wenn Dein Kind eine andere Suchmaschine verwendet (Du kannst versuchen, dies mit der Website-Blacklist zu umgehen, aber das ist umständlich und keine perfekte Lösung). Die Webfilterung funktioniert auch nur mit Google Chrome, aber zum Glück kannst du die App-Filterfunktion von Google Family Link nutzen, um den Zugang zu nicht unterstützten Browsern zu blockieren.

Insgesamt gehört die Webfilterung und -überwachung von Google Family Link nicht zu den Highlights der App. Im Vergleich zu anderen Kindersicherungs-Apps ist sie ziemlich eingeschränkt, nicht besonders benutzerfreundlich und einige ihrer Funktionen können leicht umgangen werden.

Zeit-Überwachung

Google Family Link – Features

Mit Google Family Link kannst Du Nutzungsbeschränkungen und -zeiten für Deine Kinder auf Android- und Chromebook-Geräten einrichten. Tägliche Grenzen können für jeden Tag der Woche individuell festgelegt werden. Sie beginnen bei “kein Limit” und können in 15-Minuten-Schritten bis zu einem Maximum von 8 Stunden nach oben angepasst werden. Du kannst auch festlegen, dass ein Gerät den ganzen Tag gesperrt sein soll.

Auf der Registerkarte “Schlafenszeit” kannst Du eine Zeitspanne festlegen, in der Dein Kind sein Gerät nicht benutzen darf (damit es nicht die ganze Nacht aufbleibt und auf seinem Handy spielt oder mit seinen Freunden chattet). Du kannst für verschiedene Wochentage unterschiedliche “Schlafenszeiten” festlegen, wenn Du z.B. am Freitag- oder Samstagabend etwas nachsichtiger sein willst.

Wenn Dein Kind sein tägliches Bildschirmzeitlimit für einen bestimmten Tag überschritten hat oder wenn es die festgelegte Schlafenszeit erreicht hat, wird das Gerät Deines Kindes automatisch gesperrt und es kann nichts mehr damit tun, außer Notrufe zu tätigen. Du kannst das Gerät auch manuell über Dein Dashboard sperren (entweder sofort oder nach Ablauf eines Timers).

Die Zeitüberwachungsfunktionen von Google Family Link sind recht intuitiv und funktionierten während meines Tests einwandfrei. Im Vergleich zu den Zeitüberwachungsfunktionen vergleichbarer Apps mangelt es ihnen jedoch ein wenig an Funktionalität. Du kannst zum Beispiel nicht mehrere Sperrzeiten mit Google Family Link einrichten, wie es bei Qustodio und Net Nanny möglich ist. Wenn ich eine “Schlafenszeit” festgelegt hatte, konnte ich aufgrund dieser Einschränkung keine zweite Hausaufgaben-Sperrzeitz zwischen 17 und 19 Uhr definieren.

Es wäre schön, wenn es eine der Schulzeit-Funktion von Norton ähnelnde Funktion gäbe, mit der Eltern die Gerätenutzung während der Schulzeit von der Anrechnung auf die tägliche Bildschirmzeit ausschließen und Webfilter speziell für die Schulzeit einrichten können (so kannst Du Webseiten wie YouTube oder Reddit zum Beispiel nur während der Schulzeit blockieren).

Insgesamt sind die Zeitüberwachungsfunktionen von Google Family Link ziemlich gut. Aber die eher begrenzten Einstellungsmöglichkeiten haben mir nicht so viel Kontrolle über die Gerätenutzung meines Kindes gegeben, wie ich es mir gewünscht hätte.

App-Überwachung

Google Family Link – Features

Die App-Überwachung von Google Family Link für Android und Chromebooks ist hervorragend und bietet den Eltern gute Kontrollmechanismen. Sie listet alle Apps auf, die auf dem Gerät Deines Kindes installiert sind, und ermöglicht es Dir, jede einzelne davon komplett zu sperren oder zumindest die Nutzungsdauer zu begrenzen. Du kannst sogar bestimmte Apps als “immer erlaubt” kennzeichnen. Dann wird die Zeit, die Dein Kind mit dieser App verbringt, nicht auf das tägliche Bildschirmzeitlimit angerechnet.

Eine der leistungsstärksten und einzigartigsten Funktionen der App-Überwachung von Google Family Link ist die Möglichkeit, die Dinge zu begrenzen, die Dein Kind bei Google Play ansehen, kaufen oder herunterladen darf. Du kannst anhand der Inhaltsbewertung filtern, welche Apps Dein Kind ohne Deine Erlaubnis bei Google Play sehen und installieren kann. Du kannst auch festlegen, dass Dein Kind In-App-Käufe nur mit Deiner Zustimmung tätigen kann. Um zu verhindern, dass Dein Kind diese Einschränkungen umgeht, kannst Du die Installation von Apps aus anderen Quellen als Google Play verbieten.

Google Family Link – Features

Andere Kindersicherungs-Apps können nicht filtern, was Dein Kind beim Surfen in Google Play sieht oder was es herunterladen kann – sie können nur Apps blockieren oder einschränken, die sich bereits auf dem Telefon des Kindes befinden. Außerdem können sie nicht in Google Play Käufe eingreifen. Dies ist ein gutes Argument für die Verwendung von Google Family Link in Kombination mit anderen Kindersicherungs-Apps.

Insgesamt ist die App-Überwachungsfunktion von Google Family Link wirklich sehr ordentlich. Sie ist einfach zu bedienen und verfügt über viele erweiterte Funktionen, die bei anderen Kindersicherungs-Apps nicht verfügbar sind. Es ist allerdings schade, dass sie nicht auf iOS oder anderen Betriebssystemen als Android und Chromebook verwendet werden kann.

Standortverfolgung

Google Family Link – Features

Die Standortüberwachung von Google Family Link ist ziemlich rudimentär. Du kannst sehen, wo sich Dein Kind befindet (oder seine letzte bekannte Position), indem Du Dir seine Position auf Google Maps anzeigen lässt (wenn es ein Android- oder Chromebook-Gerät verwendet). Außerdem kannst Du einen Ton auf dem Gerät Deines Kindes abspielen lassen, um es zu orten. Das kann praktisch sein, wenn Dein Kind das Gerät im Haus verlegt hat.

Google Family Link stellt Dir jedoch weder einen Standortverlauf bereit, noch detaillierte Informationen darüber, wo Dein Kind wann gewesen ist. Auch eine Geofencing-Funktion, die Dich benachrichtigt, wenn Dein Kind eine vordefinierte Zone betritt oder verlässt, fehlt leider.

Wenn Du auf der Suche nach einer Kindersicherungs-App mit guter Standortüberwachung bist, würde ich Dir stattdessen Norton Family empfehlen. Diese App verfügt über eine Funktion zur Nachverfolgung der zurückgelegten Bewegungen und ermöglicht es Dir, mehrere geografisch abgegrenzte Zonen zu erstellen, die jeweils bis zu 3 km umfassen (im Vergleich zu den meisten Kindersicherungs-Apps ist dies eine sehr große Obergrenze). Du kannst die App auch so einstellen, dass sie Dich zu bestimmten Zeiten am Tag über den Aufenthaltsort Deines Kindes informiert. Sie bietet eine weniger invasive Alternative zur Echtzeit-Ortung (falls Du Dein Kind etwas mehr Freiräume lassen möchtest), indem sie Dir den Aufenthaltsort Deines Kindes stattdessen über die Kinder-App mitteilt.

Insgesamt denke ich, dass die Standortüberwachung von Google Family Link nicht alle Funktionen bietet, die Eltern sich heutzutage wünschen. Es reicht aus, um den aktuellen Standort Deines Kindes festzustellen, aber mehr auch nicht.

Videoüberwachung

Google Family Link – Features

Die Videoüberwachungsfunktion von Google Family Link beschränkt sich auf YouTube und nutzt dieselben weitreichenden Filter, die auch für die Internetüberwachung verwendet werden. Das bedeutet, dass Du nur wenig Kontrolle über die Videos hast, die Dein Kind abseits von YouTube anschaut.

In Google Family Link kannst Du festlegen, ob YouTube den Such- und Zugriffsverlauf Deines Kindes speichert oder nicht. Aber diese Funktion hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie die Webüberwachung von Google Family Link. Erstens sind die Informationen darüber, was Dein Kind auf YouTube gesucht und angeschaut hat, im Google-Kontomanager Deines Kindes versteckt (d.h. Du musst dich in das Konto Deines Kindes einloggen, um auf die Informationen zuzugreifen) und nicht einfach über die App für die Kindersicherung zugänglich. Zweitens wird Dein Kind nicht daran gehindert, seinen YouTube-Such- und Zugriffsverlauf einfach zu löschen.

Google Family Link – Features

Insgesamt ist die “Videoüberwachungsfunktion” von Google Family Link ziemlich dürftig. Wenn Du Dir Sorgen darüber machst, was Dein Kind sich im Internet anschaut, solltest du lieber Qustodio nutzen. Mit dieser deutlich bedienerfreundlicheren App kannst Du auch ungeeignete Inhalte auf YouTube sperren, den Such- und Zugriffsverlauf Deines Kindes auch unabhängig von der App einsehen und speichern (so dass Dein Kind diesen nicht einfach selbst löschen kann).

Insgesamt kommt die “Videoüberwachungsfunktion” von Google Family Link nicht über gute Ansätze hinweg. Wenn Du Dir Sorgen darüber machst, was Dein Kind sich online ansieht, solltest du stattdessen Qustodio verwenden, das auch ungeeignete Inhalte auf YouTube filtern kann, den Such- und Zugriffsverlauf Deines Kindes unabhängig von der App aufzeichnet (damit Dein Kind diesen nicht einfach selbst löschen kann) und viel einfacher zu bedienen ist.

Aktivitätsberichte

Google Family Link – Features

Google Family Link bietet keine bequeme Möglichkeit, alle Informationen zu den Aktivitäten Deines Kindes an einem Ort einzusehen. Das bedeutet nicht, dass die Informationen nicht verfügbar sind, aber Du musst sie schon etwas suchen.

Ein Bildschirm zeigt Dir, wie viel Zeit Dein Kind auf seinem Gerät oder mit einzelnen Apps verbracht hat. Auf einem anderen Bildschirm kannst Du sehen, welche Apps Dein Kind kürzlich installiert hat. Um zu sehen, welche Webseiten Dein Kind besucht und welche YouTube-Videos es angeschaut hat, musst Du Dich in dem Google-Konto Deines Kindes anmelden und dann durch mehrere Bildschirme navigieren, um zu seinem Surf- und Videoverlauf zu gelangen.

Das ist, wie Du Dir sicher denken kannst, unglaublich frustrierend. Im Gegensatz dazu organisiert Qustodio alle gesammelten Informationen übersichtlich und stellt sie Dir an einem zentralen Ort (in Deinem Dashboard) zur Verfügung, sodass Du alle Aktivitäten ganz einfach nachvollziehen kannst.

Insgesamt bin ich enttäuscht darüber, wie schwierig es ist, sich in Google Family Link einen Überblick über die Aktivitäten des Kindes zu verschaffen. Das ist ein grobes Versäumnis, wenn man bedenkt, dass dies eine der Hauptfunktionen dieser Art von App ist.

Google Family Link – Installation & Einrichtung

Google Family Link bietet die eigentliche Kindersicherungs-App für iOS und Android sowie als Webanwendung an. Die Kinder-App steht aber nur für Android und Chromebook zur Verfügung.

Kinder-App Eltern-App
Android und Chromebook iOS, Android, Webbrowser (Edge, Firefox, Chrome)

Das Herunterladen und Installieren der Eltern-App und der Kinder-App geht schnell und einfach, mit klaren Anweisungen auf dem Bildschirm, die Dich durch jeden Schritt führen. Das Ganze sollte nur etwa 10-15 Minuten dauern, einschließlich der Zeit, in der Du die ersten Berechtigungen für das Gerät Deines Kindes einrichtest.

Um Google Family Link zu nutzen, musst Du die Google Family Link App aus dem App Store Deines Geräts herunterladen und auf Deinem Gerät installieren. Dann öffnest Du die App, wählst bei der Frage, wer das Gerät benutzen wird, Eltern aus und klickst bei der Frage, ob Du eine Familiengruppe erstellen möchtest, auf Ich bin bereit.

Google Family Link – Installation & Einrichtung

Als nächstes wirst Du gefragt, ob Dein Kind bereits ein Google-Konto hat. Wenn Du Nein wählst, führt Dich die App durch den Prozess der Erstellung eines Google-Kontos für Dein Kind. Wenn Du Ja wählst, wirst Du aufgefordert, das Gerät Deines Kindes zu holen und den einfachen Anweisungen auf dem Bildschirm zu folgen, um die Kontrollfunktionen einzurichten.

Während der Einrichtung hat mir gut gefallen, dass selbstständig überprüft wird, ob es mehrere Konten auf dem Android-Telefon Deines Kindes gibt. In diesem Fall wirst Du dazu aufgefordert, solange Konten zu entfernen, bis nur noch eines übrig ist. Das ist ein wichtiger Schritt, denn sonst könnte Dein Kind sich Deiner Kontrolle entziehen, indem es sich mit einem anderen Konto anmeldet.

Google Family Link – Installation & Einrichtung

Sobald Du fertig bist, solltest Du einen Bildschirm sehen, der Dir mitteilt, dass Du nun die Einstellungen und Berechtigungen für das Gerät Deines Kindes ändern kannst.

Google Family Link – Installation & Einrichtung

Google Family Link – Bedienerfreundlichkeit

Die Eltern-Apps von Google Family Link liefern in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit eine durchwachsene Leistung. Die Benutzeroberfläche kann auf Deutsch angezeigt werden und die meisten grundlegenden Funktionen sind ziemlich intuitiv (sehr viele erweiterte Funktionen gibt es aber auch nicht). Alle Einstellungen und Funktionen sind mit kurzen Erklärungen versehen, sodass man problemlos versteht, was sie bewirken. Es gibt jedoch einige Einstellungen und Funktionen von Google Family Link, die schwer zu finden und nicht wirklich leicht zugänglich sind. Ärgerlich ist auch, dass die Web-Anwendung nicht den vollen Funktionsumfang bietet.

Die Kinder-Apps von Google Family Link ist hingegen sehr übersichtlich. Wenn Deine Kinder sehen wollen, wie viel Bildschirmzeit sie noch haben oder was sie ohne Erlaubnis tun dürfen und was nicht, finden sie diese Informationen problemlos und schnell. Beachte jedoch, dass Google Family Link keine Kinder-App für iOS bietet.

Mobiltelefone & Tablets

Google Family Link – Bedienerfreundlichkeit

Die Eltern-Apps für Android und iOS sind der beste Weg, um die Kindersicherungsfunktionen zu konfigurieren, aber die App haben auch mit einigen Problemen zu kämpfen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und das Ändern von Einstellungen und Berechtigungen geht für die meisten grundlegenden Dinge schnell und einfach von der Hand. In Bezug auf Design und Funktionen sind die Android- und iOS-Apps nahezu identisch, sodass Du keine Probleme haben wirst, von der einen zur anderen zu wechseln oder durch die Verwendung eines bestimmten Betriebssystems benachteiligt zu werden.

Mir gefällt jedoch nicht, dass es keine zentrale Stelle gibt, an der Du alle Aktivitäten Deines Kindes schnell überprüfen kannst, und dass einige der erweiterten Funktionen unlogisch angeordnet sind. Wenn Du zum Beispiel ändern möchtest, ob der YouTube-Such- und Zugriffsverlauf Deines Kindes protokolliert werden soll oder nicht, musst Du Dich durch die Google-Sucheinstellungen wühlen – und nicht durch die YouTube-Einstellungen, wie man vielleicht erwarten würde. Auch die Funktion, mit der Du einen Ton auf dem Gerät Deines Kindes abspielen kannst (um ein verlegtes Gerät ausfindig zu machen), befindet sich aus irgendeinem Grund nicht direkt unter dem Reiter Standort.

Mit den mobilen Apps von Google Family Link verwaltest Du in erster Linie die Kontoeinstellungen und Geräteberechtigungen Deines Kindes, daher ist es gut, dass sie relativ intuitiv sind. Aber früher oder später wirst Du aufgrund einiger merkwürdiger Versäumnisse und fragwürdiger Layout-Entscheidungen auch einige frustrierende Erfahrungen machen.

Web-Anwendung

Die Web-Anwendung von Google Family Link kann mit den Apps nicht mithalten. Der Zugriff über den Browser ist ziemlich umständlich. Zuerst musst Du Dich in Dein Google-Konto einloggen. Anschließend auf Google-Konto verwalten > Kontakte & Teilen und Familiengruppe verwalten klicken. Von dort aus kannst Du schließlich das Kind auswählen, dessen Aktivitäten Du sehen oder dessen Berechtigungen Du ändern möchtest. Ich empfehle Dir, diese Seite als Favorit zu speichern, wenn Du sie regelmäßig nutzen willst.

Google Family Link – Bedienerfreundlichkeit

Ein weiteres großes Problem der Web-Anwendung von Google Family Link ist, dass viele Funktionen nicht verfügbar sind. Mit der Web-Anwendung kannst Du zwar verschiedene Einstellungen ändern (z.B. die SafeSearch-Funktion oder den eingeschränkten Modus auf YouTube ein- und ausschalten, die Liste der gesperrten/erlaubten Webseiten bearbeiten und bestimmte Apps zulassen oder blockieren), aber nicht alle Funktionen der Apps nutzen.

Google Family Link – Bedienerfreundlichkeit

So kannst Du über die Web-Anwendung zum Beispiel nicht die Bildschirmzeit begrenzen, nachschauen, wie lange Dein Kind sein Gerät oder eine App an einem bestimmten Tag genutzt hat, oder den Standort Deines Kindes verfolgen. Du kannst auch keine weiteren Eltern oder Kinder zu Deiner Familiengruppe hinzufügen. Diese Funktionen sind nur in der mobilen App verfügbar.

Aufgrund der vielen Klicks, die nötig sind, um überhaupt zu den Kindersicherungsfunktionen von Google Family Link im Browser zu gelangen und aufgrund der fehlenden Funktionen sollte man besser zur App greifen. Insbesondere im Vergleich zu Norton Family und Qustodio gibt die Web-Anwendung von Google Family Link keine gute Figur ab.

Google Family Link – Kundensupport

Google Family Link – Kundensupport

Für Google Family Link gibt es keinen eigenen Support-Kanal. Du kannst eigentlich nur hoffen, dass das Hilfe-Center und der FAQ-Bereich auf der Website Deine Fragen beantworten können. Tatsächlich sind die Artikel dort wirklich ziemlich ausführlich und hilfreich. Außerdem sind die meisten Support-Artikel von Google auf Deutsch verfügbar, so dass Du Dich nicht mit der Übersetzung herumplagen musst.

In den Artikeln des Hilfe-Centers wird beschrieben, wie Du die verschiedenen Funktionen von Google Family Link einrichtest und verwendest, z.B. wie Du die Bildschirmzeit Deines Kindes verwaltest, App-Berechtigungen erteilst, Käufe genehmigst und vieles mehr. Im FAQ-Bereich werden auch viele typische Fragen zur App beantwortet, wie z.B. “Was passiert, wenn mein Kind 13 Jahre alt wird?” oder “Können Eltern Family Link auch von iOS aus überwachen?”.

In Kombination mit der benutzerfreundlichen Oberfläche von Google Family Link und den einfachen Erklärungen und Anweisungen auf dem Bildschirm sollten bei der Installation und Nutzung der App also eigentlich keine unlösbaren Probleme auftreten.

Wenn Du trotz der Artikel im Help Center und der FAQ immer noch nicht weiterkommst oder wenn Du eine sehr spezielle Frage hast, die in keinem der Artikel beantwortet wird, stehst Du damit ziemlich allein da.

Andere Kindersicherungs-Apps bieten einen viel besseren Kundensupport. Qustodio hat zum Beispiel ein ausgezeichnetes Ticketsystem und einen priorisierten Telefonsupport, für Nutzer des Tarifs Care Plus. Und Norton Family bietet rund um die Uhr Support per Live-Chat.

Ist das kostenlose Google Family Link als Kindersicherungs-App gut genug in 2023?

Google Family Link ist zwar völlig kostenlos, aber an manche Stellen funktionell zu eingeschränkt und zu umständlich zu bedienen, als dass ich sie als alleinige Kindersicherungs-App empfehlen könnte.

Sie verfügt über alle wichtigen Funktionen zur Überwachung Deiner Kinder (wie Web- und App-Filterung, Nutzungsdauerlimitierung, Zeitplanung, Standortverfolgung und Aktivitätsberichte). Die App-Überwachung ist dabei sicherlich die wohl ausgereifteste Funktion. Sie lässt Dich die Dinge einschränken, die Dein Kind bei Google Play sehen und herunterladen kann, und gestattet es Dir, über die Google Play Käufe Deines Kindes zu entscheiden. Alle anderen Funktionen sind allerdings nicht so ausgereift, wie man es von Konkurrenzprodukten wie Qustodio, Net Nanny, Norton Family und Bark kennt.

Die Web- und Suchfilterung ist ein besonders deutliches Beispiel dafür. Anstatt Dich Webseiten bestimmter Kategorien filtern zu lassen, wie es andere Apps tun, bietet Dir Google Family Link lediglich die Möglichkeit, die Google-eigene SafeSearch-Einstellung zu aktivieren und einzelne Webseiten auf eine Blocklist zu setzen. Auch die Funktionen zur Überwachung von Browser- und Video-Verlauf sind nicht wirklich ausgereift. Du kannst Dein Kind eigentlich nur daran hindern, den Browser- und Videoverlauf in Chrome bzw. YouTube zu deaktivieren. Löschen kann es diesen aber jederzeit problemlos.

Dass nur Android- und Chromebook-Geräte überwacht werden können, ist für mich ebenso ein großer Minuspunkt wie die extrem eingeschränkte Web-Anwendung für Eltern. Ich verstehe nicht, warum ich in der Web-Anwendung nicht den Standort meines Kindes sehen, die Bildschirmzeit oder die App-Nutzung einschränken oder Aktivitätsberichte abrufen kann. Wenn Du Google Family Link zu nutzen gedenkst, solltest Du außerdem wissen, dass Dein Kind, sobald es 13 Jahre alt ist, die Möglichkeit hat, die Überwachung seines Geräts zu beenden, ohne dass Du dem zustimmen musst (Du wirst aber zumindest benachrichtigt, wenn dies geschieht).

Google Family Link gehört sicherlich nicht zur ersten Wahl unter den Kindersicherungs-Apps in 2023. Sie mag zwar kostenlos sein, bringt aber auch einige Nachteile mit sich. Ich würde es bestenfalls als Ergänzung zu besseren Kindersicherungs-Apps verwenden, allein schon wegen der wirklich guten App-Überwachungsfunktionen.

Ist Google Family Link wirklich kostenlos?

Ja, Google Family Link ist 100% kostenlos. Es gibt keine Premium-Version oder Funktionen, für die Du Geld bezahlen musst. Indem Du Dir ein Google-Konto anlegst, bekommst Du Zugang zu allem, was Google Family Link zu bieten hat.

Allerdings ist das auch mit Entbehrungen verbunden: Google Family Link bietet einfach nicht den Funktionsumfang und die Funktionstiefe, wie sie die besten Kindersicherungs-Apps auf dem Markt bieten. Qustodio kann zum Beispiel auch die Anrufe und Textnachrichten Deines Kindes überwachen. Net Nanny verfügt über erweiterte Inhaltsfilter und Textanalysen in Echtzeit, um Deine Kinder besser vor unangemessenen Online-Inhalten zu schützen. Und Norton Family bietet die wohl beste Standortüberwachung auf dem Markt.

Funktioniert Google Family Link auch auf dem PC und macOS?

Ja und nein. Google Family Link bietet eine Web-Anwendung für Eltern, auf die Du mit jedem Betriebssystem und jedem Browser (Chrome, Edge, Firefox usw.) zugreifen kannst und mit der Du verschiedene Einstellungen und Berechtigungen für Dein Kind ändern kannst. Allerdings ist die Web-Anwendung im Vergleich zu den mobilen Apps in ihrem Funktionsumfang sehr eingeschränkt.

Außerdem kann Google Family Link zwar einige der Kontoeinstellungen Deines Kindes unabhängig vom Betriebssystem verwalten, aber viele der Kindersicherungsfunktionen sind nicht verfügbar, wenn Dein Kind Windows oder macOS nutzt. Wenn Du mit Google Family Link die Laptop-Nutzung Deines Kindes überwachen willst, musst Du ihm ein Chromebook besorgen.

Es gibt aber auch Kindersicherungs-Apps, die ausgereifte Web-Dashboards bieten und sich auch für die Überwachung von PCs und Macs eignen, wie zum Beispiel Qustodio, Net Nanny und Norton Family.

Funktioniert Google Family Link auch auf iPhones und iPads?

Ja und nein. Google Family Link bietet zumindest eine Eltern-App für iPhones und iPads, die Du im App Store herunterladen kannst. Damit können Eltern die Aktivitäten ihres Kindes überwachen und verschiedene Einstellungen und Berechtigungen ändern.

Wenn das Kind jedoch ein iPhone oder iPad benutzt, sind viele Funktionen nicht verfügbar. Dazu gehört die Möglichkeit, Apps zu filtern und zu blockieren, App- und Bildschirmzeitlimits festzulegen, das Gerät zu orten und vieles mehr.

Sollte Dein Kind also eines dieser Geräte nutzen, rate ich Dir dringend dazu, eine der vielen guten Kindersicherungs-Apps für iOS zu nutzen.

Kann man Google Family Link auch bei Kindern nutzen, die älter als 13 sind?

Ja und nein. Du kannst Deine Kinder auch dann noch beaufsichtigen, wenn sie älter als 13 Jahre sind (das genaue Alter kann je nach Land variieren), aber sie können die Beaufsichtigung jederzeit beenden. Wenn sie dies tun, wirst du benachrichtigt und ihr Gerät wird für 24 Stunden komplett gesperrt (es sei denn, Du hebst diese Sperre vorher auf).

Qustodio, Net Nanny und Norton Family gestatten es denn Kindern nicht, die Überwachung ohne elterliche Bestätigung zu deaktivieren.

Kann ich mit Google Family Link die Textnachrichten und Anrufe meines Kindes überwachen?

Nein, Google Family Link bietet Dir nicht die Möglichkeit, Anrufe zu blockieren oder Textnachrichten zu überwachen. Eine gute Kindersicherungs-App, die dieses Feature bietet, ist Qustodio. Mit dieser App kannst Du die Textnachrichten Deines Kindes lesen und eingehende oder ausgehende Anrufe blockieren. Bark ist diesbezüglich ebenfalls eine gute Alternative. Mit Bark kannst Du zwar keine Anrufe oder Kontakte blockieren und Dir auch nur Textnachrichten mit problematischen Inhalten (wie Mobbing, Gewalt oder Selbstmordgedanken) anzeigen lassen, aber manchen Eltern ist es wahrscheinlich sowieso lieber, etwas weniger tief in die Privatsphäre ihres Kindes einzudringen. Mit Bark kannst Du außerdem die Social-Media-Konten Deines Kindes überwachen.

Kann man Kind Google Family Link aushebeln, indem es das Google-Konto ändert?

Nein, Google Family Link bietet eine Einstellung, die verhindert, dass Dein Kind die Überwachung auf diese Weise umgeht. Sie werden einfach daran gehindert, neue Konten auf dem überwachten Gerät hinzuzufügen oder Konten zu entfernen. Die Einstellung ist standardmäßig aktiviert.

Kann ich mit Google Family Link den Surfverlauf überwachen?

Ja und nein. Der Surfverlauf jedes Nutzers wird von Google standardmäßig gespeichert, es sei denn, Du deaktivierst die Speicherung in den Einstellungen. Google Family Link hindert Dein Kind aber daran, die Einstellung zu deaktivieren. Der Haken an der Sache ist, dass Google Family Link technisch versierte Kinder allerdings nicht daran hindert, die Einträge im Browserverlauf einfach zu löschen, die Du nicht sehen sollst. Außerdem werden auch die Suchprotokolle anderer Suchmaschinen nicht gespeichert.

Andere Kindersicherungs-Apps, die sich nicht nur auf die integrierten Funktionen von Google verlassen (wie Qustodio, Net Nanny und Norton Family) eignen sich deutlich besser zur Überwachung des Surfverlaufs.

Kann ich mit Google Family Link den YouTube-Verlauf überwachen?

Ja und nein. Der Such- und Zugriffsverlauf jedes Nutzers wird von YouTube standardmäßig gespeichert, es sei denn, Du deaktivierst diese Speicherung in den Einstellungen. Der Haken an der Sache ist, dass Google Family Link ein technisch versiertes Kind nicht daran hindert, die Such- und Zugriffsverläufe einfach zu löschen.

Andere Kinderschutz-Apps, die sich nicht auf die eingebauten Such- und Verlaufsfunktionen von YouTube verlassen (wie Qustodio) eignen sich deutlich besser zur Überwachung der YouTube-Nutzung.

Funktioniert Google Family Link auch, wenn der Browser im Inkognito-Modus genutzt wird?

Nein, Google Family Link verhindert lediglich, dass Dein Kind den Inkognito-Modus verwendet. Wenn Du eine Kindersicherungs-App suchst, die hier einen besseren Ansatz verfolgt, solltest Du einen Blick auf Qustodio, Net Nanny oder Norton Family werfen. Alle diese Kindersicherungs-Apps können auch dann Webseiten blockieren, wenn Dein Kind den Inkognito/Privatmodus des Browsers verwendet.

Google Family Link Produkte & Preise

Google Family Link Free
0,00 $ / Jahr
Fazit

Google Family Link ist eine gute kostenlose App zur Überwachung der Handynutzung Deiner Kinder. In Bezug auf Funktionsumfang und -tiefe, Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität bleibt sie allerdings hinter der kostenpflichtigen Konkurrenz zurück. Google Family Link verfügt über alle grundlegenden Funktionen, die Du von einer Kindersicherungs-App erwarten kannst, wie z.B. Web- und App-Filterung, Nutzungsdauerlimitierung, Zeitplanung, Standortverfolgung und Aktivitätsberichte. Darüber hinaus verfügt sie über einzigartige App-Überwachungsfunktionen, mit denen Du festlegen kannst, welche Apps Dein Kind installieren und kaufen kann. Die Funktionen zur Webfilterung, Zeitüberwachung und Standortverfolgung sind jedoch sehr unausgereift. Außerdem funktioniert die ganze App im Zweifel nicht mehr, sobald Dein Kind 13 Jahre alt wird. Mit Android und Chromebook werden auch nur sehr wenige Betriebssysteme vollumfänglich unterstützt. Wenn Dein Kind ein Gerät mit iOS benutzt, ist Google Family Link definitiv die falsche Wahl. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass die App völlig kostenlos, und man daher auch nicht allzu hart mit ihr ins Gericht gehen sollte. Es gibt aber definitiv deutlich bessere und erschwingliche Alternativen auf dem Markt.

Über den Autor

Über den Autor

Raven Wu ist freiberuflicher Autor, Redakteur und Übersetzer. Er setzt sich stark für die Freiheit des Internets ein und hat eine große Leidenschaft für Technologie. Er hat sein Handwerk verfeinert, indem er über eine Vielzahl anderer Themen wie Bildung, Literatur, Gesundheit, Popkultur und Spiele recherchiert und geschrieben hat. In seiner Freizeit ist er Amateurschriftsteller und Geschichtsliebhaber, der gerne anspruchsvolle Spiele spielt, scharfes Essen isst und viel zu viel über alles nachdenkt.

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